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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Handwerk: Neue Fachkräfte ernten viel Applaus

05.08.2017

Nordenham 83 junge Männer und Frauen aus 15 verschiedenen Berufen erhielten am Donnerstagabend ihre Gesellenbriefe von der Kreishanderkerschaft Wesermarsch in einer Feierstunde in der Friedeburg. Kreishandwerksmeister Stephan Hayen eröffnete die Veranstaltung. Durch den Abend führten der Geschäftsführer der Kreishanderkerschaft Wesermarsch, Thomas Sturm, und die stellvertretende Schulleiterin der Berufsbildenden Schulen für den Landkreis Wesermarsch, Studiendirektorin Tanja Löbach.

Seinen besonderen Dank richtete das Moderatoren-Duo auch an Brigitte Böse von der Kreishandwerkerschaft Wesermarsch, die den tollen Abend für die Gesellen, Freunde, Familie und zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und natürlich Handwerk organisiert hatte.

Besonders freute sich auch der ehemalige Schulleiter der berufsbildenden Schulen, Artur Post, dass er diesen Jahrgang noch verabschieden durfte. Artur Post ist eigentlich mit Ablauf des Monats Juli in den Ruhestand versetzt worden. „Sie haben vor wenigen Tagen die Gesellenprüfung in ihrem Handwerk bestanden und sie stehen damit an der Schwelle zum sicherlich erfolgreichen Berufsleben. Sie dürfen ab morgen als fachlich qualifizierte Gesellinnen und Gesellen angemessenen Lohn für gute Arbeit verlangen“, sagte Artur Post und erntete dafür einige Lacher.

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Aktuelle Situation

Doch bei aller guten Stimmung und kleinen Scherzen ging der ehemalige Berufsschulleiter auch auf die im Moment wenig amüsante Situation im Handwerk ein. „Demografische Erhebungen für den Landkreis Wesermarsch zeigen derzeit bedrohlich an, dass wir bereits in wenigen Jahren mehr Fachkräfte haben, die aus Altersgründen aus dem Berufsleben ausscheiden, als junge Fachkräfte, die in das Berufsleben einsteigen“, mahnte Artur Post. Dabei bestehe in den meisten handwerklichen Gewerken eigentlich große Nachfrage.

Während in den industriellen Unternehmen die Weiterentwicklung der Technik, insbesondere der Produktionstechnik, dazu führe, dass die Beschäftigungszahl teilweise reduziert werde, gelte dies nicht für die meisten Gewerke des Handwerks, ist sich Artur Post sicher. Denn dort, wo der direkte Kundenkontakt gebraucht werde, könne kein Roboter die Fachkräfte ersetzten. „Hier werden sie, sehr geehrte junge Gesellinnen und Gesellen, als ausgebildete Fachkräfte dringend gebraucht“, betonte Artur Post.

Wert erkennen

Fachkräfte würden sich von Arbeitskräften und un- beziehungsweise angelernten Mitarbeitern darin unterscheiden, „dass sie fachlich planen und handeln können. Dass sie eigenständig handwerkliche Herausforderungen und Problemsituationen erkennen und bewältigen können“, sagte Artur Post. „Ich wünsche mir, dass alle, die sie hier heute Abend anwesend sind, den Wert einer solchen traditionellen und erfolgreichen Berufsausbildung erkennen“, sagte er. Sein besonderer Dank galt den ausbildenden Handwerksbetrieben, die in diesem, wie auch schon in den Jahren davor, mit den Berufsbildenden Schulen für den Landkreis Wesermarsch zum Wohle der Auszubildenden hervorragend zusammengearbeitet haben, lobte der ehemalige Schulleiter.

In mehr als 20 Jahren habe er, zweimal im Jahr, insgesamt fast 4000 Gesellen ins Berufsleben verabschiedet, sagte er. „Ein wunderbares Gefühl“, schloss er sein Grußwort.

Für beste Stimmung sorgte auch die Nordenhamer Band Prime Time. Die Musiker füllten Pausen und untermalten den Gang auf die Bühne der erfolgreichen Prüflinge in den verschiedenen Berufsgruppen mit der passenden, schwungvollen Musik.

Eine besondere Auszeichnung wurde Madina Dörrbecker aus Nordenham zu Teil. Sie hatte ihre Abschlussprüfung als Kauffrau für Büromanagement mit Auszeichnung bestanden. Auch ihr Ausbildungsbetrieb, der Malereibetrieb Daniel Dörrbecker, erhielt für die erfolgreiche Ausbildung eine Urkunde.

Zum großen Finale stellten sich alle neuen Gesellen und erfolgreichen Prüflinge unter dem Applaus von Freunden, Verwandten und Ehrengästen aus Politik und Handwerk noch einmal zum Gruppenfoto auf. Anschließend lud die Band Prime Time dazu ein, die erfolgreich hinter sich gebrachte Prüfung gebührend zu feiern.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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