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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Hotel zur Post liegt in Schutt und Staub

16.01.2018

Nordenham Da war es nur noch ein halbes Haus: Der Abriss des alten Hotels zur Post und des benachbarten Menke-Gebäudes hat begonnen. Eigentümer Renke Lüttke möchte dort eine eingezäunte Grünfläche entstehen lassen. Die Bahnhofstraße ist während der Abrissarbeiten an der Ecke Elisabethstraße voll gesperrt. Auch Fußgänger dürfen diesen Bereich nicht passieren. Kommende Woche soll auf die Vollsperrung eine halbseitige Sperrung folgen.

Keller trockengelegt

Auf der 1300 Quadratmeter großen Fläche türmen sich bereits Trümmer. „Mitte vergangener Woche hatten wir mit den Vorbereitungen begonnen und die Keller ausgepumpt“, sagt Bauleiter Herbert Lücking. Das Unternehmen Freimuth Abbruch und Recycling aus Bülkau im Landkreis Cuxhaven ist mit den Abrissarbeiten beauftragt. Die Keller beider Gebäude waren mit Wasser vollgelaufen und mussten trockengelegt werden. „Dann haben wir den Keller mit Holzstützen versteift, damit er nicht zusammenfällt“, berichtet Herbert Lücking weiter. Im Keller wird der Bauschutt zwischengelagert.

Nun hat der Abriss begonnen. Zwölf Mitarbeiter sind auf der Baustelle beschäftigt. Auch Samstag haben sie gearbeitet. Ein auf der Bahnhofstraße platzierter Autokran hilft dabei, Schutt aus den oberen Stockwerken auf die Erde zu befördern. „Geworfen wird hier nichts, das wäre zu gefährlich“, sagt Herbert Lücking. Der Nordenhamer Steffen Stromitzky steuert den Autokran. Auf der Rückseite ist ein Bagger im Einsatz.

Da bei einem Hausabriss Bauschutt unterschiedlicher Materialien anfällt, besteht der erste Schritt darin, zu sortieren. „Wir separieren zum Beispiel nach Asbest, Holz, Dachpappe und Ziegeln“, sagt der Bauleiter. Der Bauschutt wird abgefahren und auf einem Platz des Unternehmens in Bülkau gelagert.

„Ein Teil des Materials wird recycelt und beim nächsten Bau wiederverwendet“, sagt der Bauleiter. Das Holz kommt in die Verbrennung, da es nicht mehr verwendbar ist. Schadstoffe wie Asbest müssen speziell entsorgt werden. Wenn sie es aus dem Gebäude entfernen, tragen die Bauarbeiter spezielle Masken und Schutzanzüge.

„Das Gebäude ist sehr marode“, sagt Herbert Lücking. Er hat Erfahrung mit solchen Häusern und weiß: „Die Gefahr, dass etwas unkontrolliert zusammenfällt, besteht immer.“ Es ist eine Herausforderung, doch Herbert Lücking hat einen Plan: „Wenn wir die Stützen entfernen, klappt das Dach nach innen weg, also zum Innenhof.“ Auf diese Weise soll die Bahnhofstraße von Bauschuttmassen verschont bleiben.

Pläne aufgegeben

Bis Ende der Woche sollen von dem ehemaligen Hotel und dem Menke-Gebäude nur noch jeweils das erste Stockwerk stehen. Insgesamt werden sich die Arbeiten bis Ende Februar hinziehen. Die halbseitige Sperrung des betroffenen Abschnitts der Bahnhofstraße in der nächsten Woche dient dem Abtransport von Bauschutt.

Der Abriss der beiden etwa 110 Jahre alten Gebäude erfolgt vor allem aus Sicherheitsgründen. Eine ursprünglich geplante Sanierung hatte sich nicht gerechnet. Eigentümer Renke Lüttke hatte daraufhin mit seinem Sohn Nico Lüttke die Idee geboren, auf dem Grundstück ein Haus mit 25 seniorengerechten Wohnungen zu bauen. Auch dieses Projekt gaben die Investoren im Herbst aber auf. Jetzt wird eine eingezäunte Grünfläche entstehen.


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