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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Jugendparlament Plant Diskussionsrunde: Was lässt sich in Nordenham verbessern?

17.10.2018

Nordenham Jugendliche, die schon immer mal Lust hatten, dem Bürgermeister höchstpersönlich zu sagen, was man in der Stadt verbessern könnte, sollten an diesem Donnerstag, 18. Oktober, in die Jahnhalle kommen. Das Jugendparlament und der Präventionsrat der Stadt Nordenham laden zu einer öffentlichen Diskussionsrunde ein. Ab 19 Uhr haben Jugendliche die Möglichkeit, ihre Meinung zu sagen. Bürgermeister Carsten Seyfarth als Moderator sowie die Mitglieder des Jugendparlaments und des Präventionsrates freuen sich auf die Diskussion mit den Nordenhamer Jugendlichen.

„Ey! – Dein Wort verbessert Nordenham“ – unter diesem Motto steht die Veranstaltung. Hunderte von Handzetteln haben Mitglieder des Jugendparlaments am Dienstag in den Schulen verteilt. „Nichts läuft in Nordenham? Keine Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung? Eure Meinung erhält keine Aufmerksamkeit? Mit diesen Fragen wenden sich die Jupa-Mitglieder an die Jugendlichen und hoffen auf Vorschläge.

Lighthouse Burning

Am Samstag, 3. November, heißt es Lighthouse Burning in der Nordenhamer Jahnhalle. Von 22 bis 3 Uhr gibt es heiße Beats von DJ Daniel Hein. Junge Leute ab 16 Jahren sind dazu eingeladen. Die Veranstaltung sollte eigentlich im September im Rahmen des Musiksommers als Open-Air auf dem Fonsstock-Gelände am Weserstrand über die Bühne gehen, wurde aber wegen der gleichzeitig stattfindenden Maisfeld-Fete in Schweewarden verschoben. „Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr mit der Open-Air-Party am Strand“, sagt Harald Golkowski, der Leiter der städtischen Jugendarbeit.

Ideen haben auch die Jupa-Mitglieder selbst. Und dabei geht es vor allem um den Strand, der für viele Nordenhamer Jugendliche ein beliebter Treffpunkt ist, wie Alexander Kuckei mitteilt. Wie lässt sich zum Beispiel die Grillhütte am Strand mehr für Jugendliche nutzen? Über diese Frage ist im Jugendparlament in den vergangenen Monaten viel diskutiert worden. Auch über eine Nachnutzung des Geländes, auf dem früher das Lehrschwimmbecken stand, hat sich das Jugendparlament Gedanken gemacht. Eine Idee ist ein Wasserspielplatz für Kinder, eine weitere Idee ist ein Basketballplatz. Auch eine Erweiterung der Skate-Anlage ist in der Diskussion.

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Dabei ist den Jupa-Mitgliedern durchaus bewusst, dass es am Strand auch Probleme mit Vandalismus und Verschmutzungen gibt. Über die Müllentsorgung hat sich zum Beispiel Jannis Blumenberg Gedanken gemacht. Eine Idee ist es, Anreize zu schaffen und die ordnungsgemäße Müllentsorgung mit freiem W-Lan zu honorieren. Michelle Schäfer schlägt vor, Laternen an der Strandpromenade aufzustellen, um das Sicherheitsempfinden gerade für Mädchen zu erhöhen.

Die Veranstaltung Lighthouse Burning, die am 3. November in der Jahnhalle stattfindet (siehe Info-Kasten), ist für Michelle Schäfer ein schönes Beispiel dafür, dass man im Jugendparlament etwas erreichen kann. Ein weiteres Beispiel ist der Fitnessparcours am Strand, den das vorherige Jugendparlament auf den Weg gebracht hatte. Dass an der Demonstration gegen Rassismus am vergangenen Samstag viele Jugendliche teilgenommen haben, ist auch ein Verdienst des Jugendparlaments, das viele Gleichaltrige mobilisiert hat.

„Viele denken, es ist langweilig, im Jugendparlament zu arbeiten. Das stimmt aber nicht“, sagt Michelle Schäfer. „Trotzdem: Ausdauer und Geduld sollte man schon mitbringen“, meint Alexander Kuckei. Die Amtszeit für das Jugendparlament läuft im März nächsten Jahres aus. Dann wird neu gewählt. Und dann werden wieder neue Kandidaten gesucht.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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