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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kochen für Wohnungslose in Nordenham: Vierten Partner für Hilfsprojekt gewonnen

08.04.2021

Nordenham Seit Ende Februar gibt es in Nordenham das Projekt „Kochen für Wohnungslose“. Das Mehrgenerationenhaus (MGH) der Caritas, der Tagesaufenthalt für Wohnungslose der Diakonie und die Nordenhamer Tafel haben es gemeinsam auf den Weg gebracht. Ehrenamtliche Köche bereiten einmal in der Woche im MGH einen Eintopf zu. Sie nutzen dafür Lebensmittel aus dem Lager der Nordenhamer Tafel. Ausgabestelle ist der Tagesaufenthalt der Diakonie an der Friedrich-Ebert-Straße 89.

Gewürze aus Österreich

Zu den drei Partnern hat sich jetzt noch ein vierter dazugesellt. Dabei handelt es sich um die Firma Wiberg, die ihren Sitz im österreichischen Salzburg hat. Sie unterstützt das Projekt vor allem mit Gewürzen und Soßen. Eine erste Spende im Wert von mehr als 1000 Euro hat jetzt Außendienstmitarbeiter Rene Maciolek ins MGH geliefert.

Den Kontakt zu Wiberg hatte Eddy Wedemann hergestellt. Nach den Worten von Rene Maciolek war schnell klar, dass das Unternehmen hilft. Und so kam jetzt eine erste Lieferung in Nordenham an. Der Firmenvertreter stellte dabei eine langfristige Unterstützung in Aussicht.

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Neben Eddy Wedemann gehören Uwe Märker und Heiko Engl zum ehrenamtlichen Küchenteam. Jeden Mittwoch schaut sich einer von ihnen die Lebensmittelbestände bei der Tafel an und entscheidet spontan, was er daraus zubereitet. Inzwischen nutzen bis zu 20 Männer und Frauen das Angebot im Tagesaufenthalt für Wohnungslose.

In der Regel gibt es Eintopf. Zurzeit ist das Essen kostenlos für die Wohnungslosen. Wie der MGH-Leiter Stefan Schreiber mitteilt, wird es eventuell später einmal für einen Obolus von einem Euro zu haben sein.

Erweiterung geplant

Auch eine Erweiterung auf eine Ausgabe an zwei Tagen in der Woche sei angedacht. Ziel soll sein, dass sich das Angebot in Zukunft von selbst trägt. Für das Projekt hat das Mehrgenerationenhaus einen Zuschuss von 3000 Euro von der Benefizaktion „Hand in Hand“ des Norddeutschen Rundfunks bekommen, teilt Stefan Schreiber mit. Ein Teil des Geldes geht in Form von Aufwandsentschädigungen an die Köche, die zum Teil weite Anreisen haben. Eddy Wedemann ist Nordenhamer. Er nutzt seine Aufwandsentschädigung, um hin und wieder Fleisch zu kaufen. Das ist in der Regel Mangelware, wenn er sich bei der Tafel die Zutaten besorgt.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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