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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kleine Krabbler auf Quartiersuche

18.10.2019

Nordenham Sie krabbeln auf der Scheibe und sitzen in den Fensterritzen. Einige schaffen es sogar in die Wohnung. In diesen Tagen sind Marienkäfer überall anzutreffen. Mitunter gleich in Schwärmen. Welche Herbstlaune ist in die gepunkteten Glücksbringer gefahren? Der Naturschutzbund (Nabu) weiß die Antwort: Die Insekten sind auf der Suche nach Winterquartieren.

Gutes Insektenjahr

Den Winter über machen Marienkäfer es sich am liebsten in Mauerspalten oder Dachsparren gemütlich. Aufgrund der trockenen und warmen Witterung war 2019 nach Angaben des Nabu vielerorts erneut ein sehr gutes Insektenjahr. Jetzt im Herbst fallen die kleinen Krabbler noch einmal besonders auf, es scheinen immer mehr zu werden. Das liegt daran, dass sich die Marienkäfer auf der Suche nach Winterquartieren versammeln. Gruppenweise und mitunter auch in großen Schwärmen besetzen sie Balkongeländer, Hauswände und Pflanzen. Meistens sind es Siebenpunktkäfer oder Asiatische Marienkäfer.

„Alle Marienkäfer nutzen die letzten Sonnentage, um sich auf ihre Wanderungen in wärmere Regionen Europas zu begeben oder sich hier Überwinterungsplätze zu suchen“, sagt Philip Foth, Pressesprecher des Nabu Niedersachsen. Wer jetzt zahlreiche Marienkäfer an einer Hauswand beobachtet und am nächsten Tag vergebens danach sucht, der hat sehr wahrscheinlich einen Marienkäfertrupp auf Wanderpause gesehen. Krabbeln sie dabei durch offene Fenster in die Wohnungen, so geschieht dies eher zufällig. Der Nabu rät dazu, die Krabbler wieder nach draußen zu bringen und sie an einem geeigneten Winterquartier abzusetzen.

Marienkäfer fühlen sich in Hohlräumen an Hauswänden oder auf Dächern besonders wohl. Auch Laubhaufen in Gärten sind beliebt zum Überdauern der kalten Jahreszeit. Oft finden sich dort größere Ansammlungen. „Ein Grund mehr, sich für naturnahe und nicht perfekt aufgeräumte Gärten stark zu machen“, betont Nabu-Sprecher Philip Foth.

Glücksfall für den Garten

Ihrem Ruf als Glücksbringer werden die Marienkäfer in jedem Fall gerecht: Wer viele von ihnen im Garten hat, ist gut dran. Denn im Frühjahr werden sie wieder antreten – zur biologischen Blattlausbekämpfung. Marienkäfer ernähren sich hauptsächlich von Blatt- oder Schildläusen, aber auch von Spinnmilben und Wanzen.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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