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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mit Ms Arkona Unterwegs: Kreuzfahrtatmosphäre am Nordenhamer Union-Pier

02.04.2019

Nordenham Kreuzfahrtatmosphäre fast wie in Hamburg oder Kiel herrschte am Montag am Nordenhamer Union-Pier. Gut, Schiff und Pier waren ein bisschen kleiner, aber die Stimmung bei den rund 80 Passagieren war mindestens genauso gut. Bei strahlendem Sonnenschein empfing Reisebüro-Geschäftsleiter Rolf Ahlers die rund 80 Kreuzfahrer persönlich am Pier. Ganz in Kreuzfahrt-Manier überreichte er jeder Dame eine Rose zum Abschied.

Törn startet in Arnheim

Die erste Flusskreuzfahrt hatte die Gäste nach Potsdam geführt. Diesmal waren die Reisenden mit dem Bus ins niederländische Arnheim gebracht worden, wo sie dann am 25. März an Bord der MS „Arkona“ gingen. Der Törn führte die Gäste über Rotterdam, Amsterdam, Lemmer, Groningen, Leer, Papenburg und Oldenburg schließlich zurück nach Nordenham, wo die Reisenden am Union-Pier wieder von Bord gingen. Die Route führte über verschiedene Kanäle in den Niederlanden, die Ems, den Küstenkanal, die Hunte und schließlich die Weser.

Mit dabei waren auch Annegret und Dieter Nungesser. „Es war prima! Und alles sehr gut organisiert. Das Essen war traumhaft, die Kabinen waren immer sauber und wir hatten schönstes Wetter“, freute sich die 70-Jährige Nordenhamerin.

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Die 77-jährige Sigrid Jünemann vermisste in ihrer Kabine allerdings einen Tisch und einen Stuhl. „Ich hatte eine Einzelkabine. Und das einzige was da drin war, war ein großes Bett“, erzählte sie. Jedoch habe sich das Schiffspersonal sofort darum gekümmert, versicherte Sigrid Jünemann.

Man könne eine Schiffskabine eben nicht mit einem Hotelzimmer vergleichen, sagte sie.

Für Wilfried Boekhoff war die Reise mit der MS Arkona etwas ganz Besonderes, sagte er. Er sei früher selbst in der Binnenschifffahrt tätig gewesen. „Ich war als Matrose auf einem Schleppkahn unter anderem auf dem Dortmund-Ems-Kanal unterwegs“, erzählte der 79-Jährige. Jetzt wieder an Bord eines Schiffes zu sein und „das alles noch mal zu sehen und zu erleben war schön“, freute er sich. Es habe ihm sehr gut gefallen, betonte er. „Die meiste Zeit hab ich oben an Deck gesessen und die Atmosphäre eingefangen“, erzählte er.

„Nichts zu meckern“

Auch Gisela Hadeler gehörte zu den Gästen, die am Montag in Nordenham von Bord gingen. „Es war unsere erste Reise und es war sehr schön. Wir haben aber ja keinen Vergleich“, sagte sie schmunzelnd. „Aber wir haben nichts zu meckern“, betonte sie. Dass sie sich auf dem Wasser befanden, sei überhaupt nicht zu spüren gewesen, erzählte sie.

Auch Reiseleiter Karl Hofer war mit der „super Truppe“ mehr als zufrieden. „Ich hätte sie alle gerne noch zwei bis drei Wochen mitgenommen“, erzählte er. Großes Lob sprach er auch dem Reisebüro Ahlers aus. „Ich ziehe den Hut vor dem Reisebüro. Die Mitarbeiter waren ständig mit uns in Kontakt und wenn irgendetwas anlag, dann haben sie sich sofort für ihre Gäste eingesetzt“, lobte Karl Hofer.

Er wurde auf dem Törn von seiner Frau unterstützt. Zusammen sorgten sie eine Woche lang für ein buntes Programm an Bord und während der Ausflüge. „Es macht wirklich Spaß, wenn man so nette Gäste hat“, freute sich der Reiseleiter. Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Nachdem die MS Arkona in Nordenham wieder abgelegt hatte,hatte eigentlich der Schwimmponton des Union-Piers verschleppt werden sollen. „Die Stadt hat den Termin extra für uns verschoben“, freute sich Rolf Ahlers über die gute Zusammenarbeit.

Starke Sedimentablagerungen in der Unterweser hatten auch zu Verschlickungen im Bereich des Union-Piers geführt. Bei Niedrigwasser setzten sowohl der große als auch der kleine Ponton auf. Durch die Schieflage, in die die Pontons bei jeder Tide geraten, bestand die Gefahr einer Beschädigung der Pontons.

Die Verschlickung im Bereich des Anlegers soll mittels einer sogenannten Injektionsspülung beseitigt werden. Zu diesem Zwecke werden in den nächsten Wochen die Pontons in die Bremer Boots- und Schiffswerft nach Bardenfleth verschleppt.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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