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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Stadt will freies Internet ausweiten

10.01.2019

Nordenham Seit 1. Dezember gibt es auf dem Nordenhamer Marktplatz und in der gesamten Fußgängerzone von der Bahnhofstraße bis zur Hafenstraße freies Internet. Seither können hier Smartphone-Nutzer über EWE Hotspots kostenlos im Internet surfen. Jetzt ist eine Erweiterung möglich.

Finanziert hat das bisher Erreichte die Stadt ganz alleine. Denn Bemühungen um Unterstützung aus einem Fördertopf der Europäischen Union waren erfolglos geblieben. Umso mehr ist die Überraschung und Freude groß, das jetzt Zuschüsse von 15 000 Euro für einen Ausbau von der Europäischen Union bewilligt worden sind.

Der gleich hohe Kostenanteil der Stadt ist bereits im Nachtragshaushalt eingeplant. Somit stehen insgesamt 30 000 Euro zur Verfügung.

Zum Vergleich: Die Installationskosten für das seit 1. Dezember zur Verfügung stehende Wifi-Gebiet auf dem Marktplatz und in der gesamten Nordenhamer Fußgängerzone betrugen etwa 18 000 Euro. Die jährlichen Betriebskosten belaufen sich auf etwa 2200 Euro.

„Wir waren ganz überrascht über diese positive Nachricht“, sagt Bürgermeister Carsten Seyfarth auf Anfrage der NWZ zu den jetzt bewilligten Fördergeldern. Im Frühjahr vergangenen Jahres sei das Computer-System der Förderstelle regelrecht abgestürzt, so dass alle Kommunen, die damals Fördergelder beantragt hatten, leer ausgingen. Die Stadt Nordenham habe es dann später nochmal versucht – mit Erfolg.

Wie das niedersächsische Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte, haben sich mehr als 13 000 europäische Kommunen um Zuschüsse bemüht. Insgesamt 2 800 Städte und Gemeinden wurden ausgewählt, davon 35 aus Niedersachsen. Dabei sind auch Barßel, Emstek, Essen, Schortens und Wilhelmshaven. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) sagt dazu: „Die Verfügbarkeit von öffentlichem WLAN trägt zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden bei.“

Allerdings lässt sich das jetzt bewilligte Fördergeld nicht so einfach ausgeben. Nach Angaben des Bürgermeisters sind die Fördermodalitäten sehr eng gefasst und die rechtlichen Vorgaben sehr umfangreich. Die Stadtverwaltung müsse das alles jetzt genau prüfen, bevor sie dem Stadtrat einen konkreten Vorschlag macht, welche weiteren Bereiche der Innenstadt in welcher konkreten Weise mit freiem Internet ausgestattet werden sollen.

Infrage kommt zum Beispiel eine Erweiterung von der Fußgängerzone in Richtung Bahnhof. Möglich wäre freies Internet aber auch im Rathaus oder zum Beispiel im Kinder- und Jugendhaus in Einswarden.

Der Bürgermeister hofft, dass für die Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Stadtrates im März ein Konzeptentwurf vorgelegt werden kann.

Das Interesse vieler Kommunen an dem Förderprogramm der Europäischen Union habe gezeigt, dass freies Internet zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Innenstädten noch immer als sehr vorteilhaft eingestuft wird. Er persönlich, Carsten Seyfarth, bewerte das Vorhaben für Nordenham daher sehr positiv. Sicherlich lasse sich damit auch ein gewisser Marketingeffekt für die Stadt erzielen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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