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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neuanfang beim Ochsenmarkt gelungen

21.10.2019

Nordenham „Ganz neu und ganz anders“ – das war das Motto des Ochsenmarktes am Sonntag. Im Mittelpunkt standen landwirtschaftliche Aspekte, angefangen von Jersey-Kälbern über Kürbisse bis hin zu selbst gepresstem Apfelsaft, Milchprodukten, Pflanzen und Kuchenangeboten. Mit diesem Schwerpunkt knüpfte die Traditionsveranstaltung wieder mehr an ihre Ursprünge an.

Denn der Ochsenmarkt geht letztendlich auf das 19. Jahrhundert zurück – eine Zeit, in der Stadtgründer Wilhelm Müller (1821 – 1899) den Ochsenhandel zwischen der Wesermarsch und England in die Wege geleitet hatte.

Ausgiebig bummeln

Zur Freude zahlreicher Nordenhamer war der herbstliche Aktionstag in diesem Jahr wieder mit einem verkaufsoffenen Sonntag verknüpft, der zum Shoppen einlud. Los ging es bereits um 10 Uhr. Die meisten Besucher – darunter zahlreiche Familien – zog es aber erst ab dem Mittag in die Innenstadt, um ausgiebig zu bummeln und zu schlemmen.

Die Einen ließen sich bald eine Ochsenbratwurst schmecken. Andere klönten mit Freunden und Bekannten bei Kaffee und Kuchen oder einem Abuser Ochsenbier. Wiederum andere begutachteten die historischen Trecker der „Rostheuler“ sowie die vielen Verkaufsstände.

„Ich finde es gut, dass es hier so viele regionale Produkte gibt und dass sich die verschiedenen Organisationen präsentieren können“, meinte beispielsweise die Butjadinger Bürgermeisterin Ina Korter.

Vertreten waren neben dem Lions-Club Nordenham-Elsfleth unter anderem der Rotary-Club, die Naturschutzorganisation Nabu Nordenham/Butjadingen, die Jungen Landfrauen und die Landfrauen Abbehausen, das Technische Hilfswerk, die Jugendfeuerwehren Nordenham und Burhave, die DLRG-Ortsgruppe Nordenham, der Handarbeitsclub City-Süd sowie die Mali-Hilfe.

Für Kinder, aber auch für interessierte Erwachsene bestand die Möglichkeit, kleinere Kürbisse für den am Monatsende bevorstehenden Halloweenabend zu schnitzen. Den Nachwuchs zog es zwischendurch immer wieder zum elektrischen Ochsenrodeo, das sich schon in den Vorjahren großer Beliebtheit erfreut hat.

Zudem hatten Mädchen und Jungen erstmalig auf dem Ochsenmarkt die Möglichkeit, zwei lebende Ochsenkälber aus nächster Nähe zu bestaunen. Die beiden im August und September geborenen Tiere sind aufgrund von Hofführungen an Menschen gewöhnt und konnten sich jederzeit in ihre Kälber-Iglus zurückziehen.

Spaß für Kinder

Spaß hatten die Kinder gleichermaßen an dem Schminkstand, beim Fahren mit der Eisenbahn auf dem fast 40 Meter langen Rundkurs, an den Bastelständen sowie auf der aufgebauten Strohpyramide und Hüpfburg. Während die Mädchen und Jungen hier herumtobten, zog es ihre Eltern eher zu den Verkaufsständen mit allerlei Dekorativem, Nützlichem und Selbstgemachtem.

Das Angebot reichte von Nistkästen der Mitglieder vom Rotary-Club und Adventskalendern der Lions über selbst Gehäkeltem und Gestricktem des Handarbeitsclubs City-Süd bis hin zu Pflanzen, Blumenzwiebeln und -Kränzen.

Großer Beliebtheit erfreute sich ebenso die Tombola mit diversen Sachpreisen. „Die Lose gehen einfach weg wie geschnittenes Brot“, freute sich Thomas Coners.

Auch am Stand der Bäckerei bildete sich immer wieder eine Warteschlange. Denn Torben zur Horst aus Alse hatte es sich nicht nehmen lassen, für den Ochsenmarkt den mit 390 Kuchenstücken wohl größten Apfelkuchen der Wesermarsch zu backen. Das hierfür erforderliche Spezialblech hat eine Größe von 1,70 mal 1,40 Metern.

Zum vielfältigen Angebot gehörte auch die „Ochsentour“ mit Dr. Wolfgang Waßhausen – ein anderthalbstündiger Stadtrundgang, der dem früheren Ochsenauftrieb geschuldet ist und durch die Stadt bis hin zum ehemaligen Ochsen-, dem heutigen Midgardpier führt.

Die neue Ochsenmarkt-Variante, die die Tradition rund um den Ochsen mit den Elementen einem Herbstmarktes verbindet, kam rundum gut an. Das sah auch Bürgermeister Carsten Seyfarth so, der als Mitglied der Lions mehrere Stunden an der Kasse stand. „Ich finde das neue Konzept sehr gelungen“, sagte er.

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