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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Umwelt: Nordenham wendet sich gegen Salz aus Hessen

09.07.2020

Nordenham Hat das salzhaltige Abwasser, welches der Düngemittelhersteller K + S in die Werra einleitet und was dann aus Hessen über die Werra und die Weser auch die Unterweser erreicht, negativen Einfluss auf den Salzgehalt des Weserwassers in der Wesermarsch? Oder ist dieser Salzgehalt davon unabhängig alleine Folge der bisherigen Weservertiefungen?

Die Frage stellt sich auch für die Stadt Nordenham. Denn dis bisherige Einleitungsgenehmigung der K + S Minerals and Agriculture GmbH (so der vollständige Unternehmensname) läuft Ende dieses Jahres aus. Beantragt ist eine neue Genehmigung für die Jahre 2021 bis 2027. In dem Genehmigungsverfahren kann Nordenham Bedenken oder Anregungen vorbringen.

Laut Stadtverwaltung wird für Nordenham nach dem vorliegenden Erläuterungsbericht zum Genehmigungsantrag keine signifikante Erhöhung des Salzgehaltes im Weserwasser erwartet, weil bereits die prognostizierten Werte am Messpunkt Hemelingen bei Bremen als unkritisch zu interpretieren seien.

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Der Bauausschuss des Stadtrates hat sich nach eingehender Diskussion dennoch einstimmig für eine Stellungnahme ausgesprochen, die grundsätzlich die Einleitung von salzhaltigem Abwasser durch K + S in die Werra ablehnt.

Denn weitere Schäden für die von Zuwässerungen aus der Weser abhängige Landwirtschaft und für die Gewässerökologie in den Sielen und Gräben seien zu befürchten. Das müsse unbedingt ausgeschlossen werden.

Auch der Kreislandvolkverband warnt vor einer neuen Genehmigung. Der Butjadinger Gemeinderat hat bereits eine Stellungnahme beschlossen, die ganz klar Nein sagt zu weiterem Salzabwasser aus Hessen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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