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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Umwelt: „Stadt Nordenham nimmt Klimapolitik sehr ernst“

16.02.2021

Nordenham Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und ehemalige Bürgermeister, Hans Francksen, findet den Vorwurf, der Nordenhamer Stadtrat setze sich zu wenig für den Klimaschutz ein, ungerechtfertigt. Mit seiner Stellungnahme bezieht er sich auf eine Pressemitteilung der Jungen Union und des CDU-Bürgermeister-Kandidaten Raoul Krippner.

„Man darf die Kommunalpolitik durchaus kritisieren, doch sollte man dieses schon auf einer verlässlichen Faktenlage tun“, sagt Hans Francksen. Er stört sich vor allem an der Aussage von Raoul Krippner, dass der Stadtrat etwaige Klimafolgen nur passiv in ihre Entscheidungen miteinbeziehe, aber nicht aktiv Maßnahmen zum Klimaschutz auf kommunaler Ebene beschließe. Hans Francksen hält diesen Vorwurf für Populismus und einen „unredlichen Einstieg in den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt.“

Hans Francksen stellt den Vorschlag der Jungen Union infrage, wonach die Stadt dem „Verein Klima-Bündnis“ beitreten solle. Er verweist darauf, dass Stadt und Kreis über das Regionalforum Unterweser bereits 2014 eine bundesweit anerkannte Marke mit der „Klimaregion Unterweser“, dem „Klima-Anker“ und dem „Klimahaus Bremerhaven“ erfolgreich etabliert haben. „Über diese interkommunale Plattform kommunizieren die Führungskräfte der Kommunen unter Einbeziehung von Experten, Hochschulvertretern etc., verständigen sich auf regionale Klimaziele im Rahmen von Masterplänen und spornen sich wechselseitig zu wirksamen Maßnahmen für den Klimaschutz an.“

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Für den Landkreis Wesermarsch und für Nordenham zählt Hans Francksen Beispiele von in den vergangenen Jahren umgesetzten Maßnahmen auf:  Eine Biogas-Anlage in Grebswarden versorgt mit der aus der Stromerzeugung entstehenden Abwärme das Schul- und Sportzentrum Luisenhof sowie das Hallenbad. Dies sei gegen den massiven Widerstand von CDU-Vertretern aus Einswarden umgesetzt worden.  Eine Solaranlage auf der Nordenhamer Feuerwehrzentrale wurde in Kooperation mit und durch die Bürger-Energiegenossenschaft eG erstellt und betrieben.  Für die ehemalige Mülldeponie in Atens/Ellwürden hat die Stadt ein Großprojekt initiiert. Ein Unternehmen hat dort einen acht Hektar großen Solarpark erstellt. Auch dies sei – so Hans Francksen – gegen den Widerstand von CDU-Vertretern geschehen.  Kommunale Wohnungsunternehmen aus der Wesermarsch haben ihren gesamten Immobilienbestand mit Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro energetisch frühzeitig auf Vordermann gebracht und sich damit in Norddeutschland eine Spitzenstellung erobert.  Landkreis und Stadt investieren seit vielen Jahren viele Millionen Euro in die energetische Ertüchtigung ihrer Schul- und Sportstätten, Verwaltungsgebäude etc. So wurde zum Beispiel der Gasverbrauch im Rathausgebäude um 40 Prozent reduziert.  Straßenlaternen, aber auch Innenleuchten in Sporthallen wurden auf LED umgestellt, mit entsprechend hohen Einsparungen.  Im Klärwerk Nordenham wurde ein Forschungsvorhaben unter der Federführung des OOWV mit der Aussicht abgeschlossen, dass künftig mindestens eine Millionen Kubikmeter Brauchwasser statt wertvolles Frischwasser in Industrieprozessen eingesetzt werden kann.  Der Kreistag hat mit der Umsetzung von Maßnahmen aus dem „Strategiekonzept zur Neuausrichtung der zukünftigen grünen Energiewirtschaft in der Wesermarsch“ begonnen. Francksen: „Wir arbeiten aktuell intensiv daran, international als Energiedrehkreuz und als Wasserstoffregion mit großen Potenzialen wahrgenommen zu werden. Hierin sehen wir wichtige Wertschöpfungen für den Beschäftigungsmarkt und für die heimische Wirtschaft.“

Nach den Worten von Hans Francksen zeigen die Beispiele, dass sowohl im Kreistag als auch im Stadtrat die Themen Klimawandel und die Energiewende seit Jahren sehr ernst genommen werden.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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