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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Verkehr In Nordenham: Wieder freie Fahrt auf der Martin-Pauls-Straße

18.12.2019

Nordenham Der Erste, der am Dienstagmittag mit dem Auto die neue Brücke über das Blexer Sieltief befuhr, war der Nordenhamer Horst Wittenberg. Er ist mit Sicherheit nicht der Einzige, der sich darüber freut, dass die Sperrung der Martin-Pauls-Straße nach acht Monaten Bauzeit wieder aufgehoben ist. Pünktlich um 13 Uhr wurden die letzten Barrieren an die Seite geräumt. Dann konnte Horst Wittenberg Gas geben. Und die Radfahrer, die geduldig vor der Absperrung gewartet hatten, traten in die Pedale.

Acht Monate Bauzeit

Am 13. April dieses Jahres hatten die Bauarbeiten auf der Martin-Pauls-Straße in Höhe des Helgoländer Damms begonnen. Untersuchungen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatten ergeben, dass eine Erneuerung der Brücke erforderlich ist und nicht auf die lange Bank geschoben werden darf. Auch zu einer Vollsperrung gab es keine Alternative. Damit war für einen Zeitraum von acht Monaten eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt gekappt.

Bevor Landrat Thomas Brückmann, Bürgermeister Carsten Seyfarth, sowie Robert Folgmann, Geschäftsführer der ausführenden Firma Herdejürgen & Harmsen aus Einswarden, und Hamid Reza Haghshemas von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Dienstag das obligatorische Flatterband durchschnitten, gab er lobende Worte für alle, die an dem Projekt beteiligt waren. Tatsächlich legten die Brückenbauer, die von Anfang an den 17. Dezember als Fertigstellungstermin angepeilt hatten, eine Punktlandung hin.

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Ganz wichtiges Projekt

„Zum Schluss hatten wir Glück im Unglück“, sagte Robert Folgmann. Damit spielte er darauf an, dass es nicht leicht war, bei dem vielen Regen in den vergangenen Tagen ein Zeitfenster für die Markierungsarbeiten zu finden. Aber es klappte. Und so zog Robert Folgmann ein positives Fazit. „Für uns als Nordenhamer Firma war das ein ganz wichtiges Projekt. Auch weil wir dabei unser ganzes Leistungsspektrum zeigen konnten.“

Nicht nur der Zeitplan wurde bei dem Brückenprojekt eingehalten, sondern auch der Kostenrahmen von rund zwei Millionen Euro. Für einen Großteil muss der Landkreis aufkommen, weil es sich bei der Martin-Pauls-Straße um eine Kreisstraße handelt. Lediglich die Kosten für Nebenanlagen muss die Stadt Nordenham übernehmen.

Landrat Thomas Brückmann lobte: „Das war eine Super-Teamleistung. Hier haben alle Räder ineinander gegriffen.“ Bürgermeister Carsten Seyfarth freute sich: „Wir können stolz sein, dass es Handwerker in unserer Stadt gibt, die so etwas bauen können. Schön, dass diese Lebensader der Stadt nun wieder frei ist.“

Nach den Worten von Robert Folgmann stehen jetzt nur noch einige Restarbeiten an, die eine einspurige Sperrung erfordern und im Januar abgeschlossen werden sollen.

Mit dem Rückbau der Umleitungsstrecke ist am Dienstag begonnen worden. Unter anderem werden etliche Halteverbotsschilder wieder abgebaut. Einen Termin für den Abbau der mobilen Ampelanlage an der Kreuzung Atenser Alle/Viktoriastraße/Altensieler Straße gibt es noch nicht. Die Ampel an der Kreuzung B 212/Atenser Allee/Coldewärfer Straße bleibt mindestens vorerst in Betrieb. In den nächsten Tagen will die für den Landkreis zuständige Unfallkommission darüber befinden, ob  an der sogenannten Hammer-Kreuzung dauerhaft eine Ampelanlage installiert wird. Wegen zahlreicher schwerer Unfälle in den vergangenen Jahren wünschen sich viele Nordenhamer, dass diese Kreuzung sicherer gemacht wird.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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