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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Weniger Arbeitszeit ermöglichen

05.12.2017

Nordenham /Wesermarsch Am 8. Dezember beginnt im Tarifgebiet Küste die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Metall-und Elek-troindustrie. Die IG Metall fordert für die bundesweit rund 3,9 Millionen Beschäftigten eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um sechs Prozent. Außerdem will sie eine Wahloption bei der Arbeitszeit durchsetzen. Darauf weist Martin Schindler, Geschäftsführer der IG Metall Wesermarsch, hin. Beschäftigte sollen ihre wöchentliche Arbeitszeit ohne Begründung auf bis zu 28 Stunden für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten reduzieren und danach wieder auf ihre ursprüngliche Arbeitszeit zurückkehren können.

Für Beschäftigte, die Kinder betreuen, Angehörige pflegen, die in Schicht oder in anderen belastenden Arbeitszeitmodellen arbeiten, soll es einen Entgeltzuschuss geben, wenn sie ihre Arbeitszeit verringern. Für Schichtarbeiter soll dieser Zuschuss bis zu 750 Euro im Jahr betragen. „Unser Ziel ist mehr Selbstbestimmung der Beschäftigten über ihre Arbeitszeit“, erklärt Martin Schindler.

Beschäftigte mit versetzten Arbeitszeiten, etwa in Schichtarbeit, sind besonders gesundheitlich gefährdet. Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen und Rückenschmerzen treten bei ihnen häufiger auf als bei Beschäftigten mit Arbeitszeiten zwischen 7 und 19 Uhr. Das zeigt der Arbeitszeitreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2016.

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