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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mobilität: „Notfalls mit dem Brecheisen“

18.05.2011

BERNE „Wenn man versehentlich den Knopf an der Fahrertür runterdrückte und die Tür zuschlug, hatte man ein echtes Problem“, erzählt Willi Schlüter und deutet auf die Tür seines Audi. Dessen Tür bereitet deutlich weniger Probleme – sie lässt sich nämlich per Fernbedienung öffnen und schließen.

Bei seinem ersten Auto, einem BMW 700, Baujahr 1963, war das noch ganz anders. „Da musste man dann die Tür aufbiegen – und zwar mit dem Brecheisen.“

Ansonsten erinnert sich der 75-jährige Schlüter gerne an sein erstes Auto zurück: „Das war damals schon ein gewisser Luxus und etwas ganz Tolles.“

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Wenn auch etwas „primitiv“ im Vergleich zu heutigen Autos. „Die Lenkung war recht anfällig und schwer zu betätigen – aber der Motor hat nie Probleme gemacht.“ Auch Heizung und Belüftung seien vergleichsweise dürftig gewesen: „Die Scheiben beschlugen während der Fahrt und man musste sie ständig mit einem Lappen abwischen.“

Die damaligen Autos seien eben noch nicht so ausgereift gewesen. Schlüter: „Aber schöner als das Vorgängermodell war der BMW allemal, der sah nämlich aus wie eine Käseglocke – furchtbar.“

Willi Schlüter kam 1958 aus Bregenstedt bei Magdeburg nach Berne. „Wegen der Arbeit“, erinnert sich der gelernte Dachdecker. Nach ein paar Jahren sattelte er um und ging als Zimmermann auf Montage. „Wegen der besseren Verdienstmöglichkeiten“.

Dank derer konnte sich der Vater von fünf Kindern 1963 dann den BMW leisten. „Das war toll, schließlich hatte ich damals schon zwei Kinder – man konnte viel mehr gemeinsam unternehmen.“

Vorher war Schlüter zumeist mit dem Motorrad oder per Fahrrad unterwegs. „Entfernungen bis 20 Kilometer ist man damals noch selbstverständlich mit dem Rad gefahren“, erinnert er sich.

Mit dem ersten Auto und der neu gewonnenen Mobilität wurde dann alles anders. „Als Monteur war ich viel unterwegs. Man hat damals meist Fahrgemeinschaften gebildet, da nur Wenige ein Auto hatten“, blickt er zurück.

Weiter als 250 Kilometer weit führten ihn seine Reisen aber nicht. „Mehr als 90 Stundenkilometer im Schnitt schaffte der Wagen mit seinen rund 30 PS auch nicht.“

Seinen ersten Wagen werde der Rentner nie vergessen. Trotz kleinerer Marotten habe der ihn nie im Stich gelassen. Mit dem zweiten Wagen, einem Simca, hatte Schlüter dann weniger Glück. „Der war nach einem Jahr durchgerostet“, lacht er.

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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