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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nur das Wetter spielt noch nicht mit

27.04.2017

Brake /Harriersand Noch ist viel grüne Fläche auf dem Zeltplatz Harriersand zu sehen: Drei Zelte, die ersten von Dauercampern zu Ostern aufgebaut aber noch verwaist, stehen einsam auf dem ungefähr 6000 Quadratmetern großen Areal. Die Saison hat noch nicht begonnen. „Das Wetter ist zu kalt und windig“, erklärt Carsten Renken (42), der zusammen mit seiner Frau Petra und einem befreundeten Ehepaar den Zeltplatz betreibt.

Preise des Zeltplatzes auf Harriersand: Pro Nacht zahlen Erwachsene 5 Euro und Kinder (6 bis 17 Jahre) 3 Euro, Kleine nichts. Für Zelte müssen 4 bis 16 Euro je nach Größe gezahlt werden. „Jugendliche können schon für 7 Euro (eine Person und Zelt) hier zelten“, merkt Carsten Renken an. Neben Waschräumen gibt es beim Platz auch eine Waschmaschine, einen Trockner und Kühlschränke. Ein Dauerstellplatz koste 585 Euro.

Weitere Informationen zum Zeltplatz Harriersand gibt es am Platzwarthaus, unter Telefon  04296/1393 und online www.zeltplatz-harriersand.de.

Anmeldungen sind auch spontan per Email an info@zeltplatz-harriersand.de möglich.

Weitere Campingplätze in der südlichen Wesermarsch:
 Campingplatz Strandgaststätte Oberhammelwarden, Am Weserufer in 26931 Elsfleth
 Campingplatz „Juliusplate“, Juliusplate 4 in 27804 Berne
 Camping an der Jade, Bollenhagener Straße 42 in 26349 Jade
 Nordsee-Camping, Bäderstraße 55 in 26349 Jade
 Campingplatz Sehestedt, Bäderstraße in 26349 Jade (Strandbad Sehestedt) Weitere Infos zu den Campingplätzen und zu Reisemobilstellplätzen unter

    www.nordseejadeweser.de

Bei 15 Grad geht’s los

Wann die Saison anfange, sei in jedem Jahr vom Wetter abhängig, so der 42-Jährige Braker. Sobald aber die Nächte Temperaturen von zehn bis fünfzehn Grad hätten, erwartet Carsten Renken die ersten Gäste der Saison – auch wenn zwei Radfahrer schon vor einigen Wochen, als das Wetter einigermaßen gut war, ihr Zelt für eine Nacht aufgestellt hatten.

Aber auch ohne Gäste gibt es nach dem Winter reichlich Arbeit auf dem Platz – und die beginnt immer, wenn die Guntsiet wieder ihre Fahrt aufnimmt. Dann „fängt die Insel an zu leben“, sagt der 42-Jährige. So kommen mit der Fähre die Handwerker vom Festland, die das Wasser wieder anstellen und die Elektrik auf dem Platz überprüfen. Auch die viele Fahrradtouristen nähmen die Fähre, um nach Harriersand überzusetzen. „Für viele beginnt mit der Überfahrt schon der Urlaub“, berichtet Carsten Renken aus Erzählungen der Camper.

Nach der Winterpause musste aber auch die Ausstattung des Zeltplatzes wieder zurückgeräumt werden. Denn von Oktober bis März sei Sturmflutsaison und während dieser könne das Wasser bis zu einem Meter hoch auf dem Platz stehen, erklärt der 42-Jährige. Aus diesem Grund seien alle Sachen wie die Bänke für den Lagerfeuerplatz in die Häuser geräumt oder festgebunden worden. Auch die Pflasterungen werden vor Saisonbeginn auf Unterspülungen und Unebenheiten überprüft.

Zu den Vorbereitungen gehörten auch das Putzen der Waschhäuser und die gängigen Gartenarbeiten, wie Maulwurfshügel glätten, Bäume beschneiden und den Rasen mähen. Um Letzteres und die Pflege der Insel sowie des Zeltplatzes kümmere sich Manfred Gloystein, den Carsten Renken die „gute Seele der Insel“ nennt.

Dass der Zeltplatz einen durchgängigen Rasenuntergrund habe, sei einer der Vorteile, ebenso wie die kurze Entfernung zum Strand, der vielfach keine zehn Meter beträgt. So könne man schöne Abende am Lagerfeuer mit dem Rauschen der Weser im Hintergrund verbringen, schwärmt Carsten Renken.

Gäste aus Australien

Die Gäste kommen nicht nur aus der Region und Deutschland, sondern aus der ganzen Welt: So hätten unter anderem Norweger sowie ein Transitreisender aus Frankreich, der mit dem Fahrrad auf dem Weg zum Skagerrak war, ihre Zelt hier aufgestellt. Den weitesten Anreiseweg habe aber ein Ehepaar aus Australien gehabt, erinnert sich Carsten Renken. In München gelandet, seien diese ein Jahr durch Deutschland gereist und hätten fünf Tage auf der Weserinsel verbracht.

Für Carsten Renken und seine Mitstreiter ist der Platz eine Herzensangelegenheit. „Wir wollen den Zeltplatz erhalten“, sagt der 42-Jährige. Als diesem die Schließung drohte, hätten die Vier gesagt: „Gut dann machen wir das.“ Seit 2014 führen die zwei Ehepaare den Platz und haben auch einiges verändert. So sei unter anderem der Platz umgebaut und eine Internetseite eingerichtet worden.

Seit 30 Jahren kommt Carsten Renken nach Harriersand. Als Jugendlicher habe er mit einem Zelt angefangen, sich dann eine kleine Bude gekauft und besitzt mittlerweile ein Wochenendhaus. Er hofft, dass es auch wieder mehr Braker nach Harriersand zieht, denn schließlich sei es mal die Insel der Braker gewesen.


Weitere Bilder des Zeltplatzes gibt es unter   www.nwzonline.de 
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Renke Hemken-Wulf Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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