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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nur Profit im Visier

07.12.2005

Betrifft: „Weservertiefung macht Häfen stark“ (NWZ vom 3. Dezember).

Der frühere Leiter des Wasser- und Schiffahrtsamtes Bremerhaven, Volkhard Wetzel, veröffentlichte im Jahrbuch der Hafenbautechnischen Gesellschaft 42 (1987) eine Bewertung des Ausbaus der Unterweser seit 1921. Er kam zu dem Schluss, dass „die Unterweser mit der Neun-Meter-Vertiefung an die Grenze ihrer Ausbaufähigkeit gestoßen ist, über die hinaus es zu nicht wieder rückgängig zu machenden schweren Nebenwirkungen kommen könnte . . .“ Eine weitere Tieferlegung der Sohle dürfte, laut Wetzel, zu einer Verstärkung der Eigendynamik der Tide (mit Absinken Tideniedrigwasser und unter Umständen Eigenerosionsverhalten der Unterweser) führen.

Der Biologe und Deichhauptmann Dr. Michael Schirmer führte bei einem Referat zum Meeresspiegelanstieg und Weserausbau am 14. Juni dieses Jahres in Brake (Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen) aus, dass sich die Klimaveränderung regional in einem Temperaturanstieg bis 2100 zwischen 1,2 und 4,5 Grad Celsius auswirke. Daher seien bei uns unter anderem Deicherhöhungen von 85 Zentimetern bis 2100 notwendig.

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Die Lobbyisten für eine weitere Kanalisierung der Unterweser, wie Klaus Wedemeyer und Jan Müller, ficht dies nicht an. Sie haben nur Augen für ihre rein kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen und haben trotz vorangegangener Warnungen eine Aufnahme der Unterweservertiefung in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes initiiert.

Diese Art von Wirtschaftslobby weist immer noch erstaunliche einseitige Ergebnisse auf. Es gilt nun, die langfristigen Überlebensinteressen der Unterweserrregion ins Planungsverfahren überparteilich einzubringen, damit uns etwas ähnliches wie in New Orleans erspart bleibt.

Hans-Otto Meyer-Ott

26919 Brake

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