• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bauarbeiten am Deich bis 2018 unterbrochen

23.08.2017

Ohrt Die Bauarbeiten zur Erhöhung des Weserdeichs zwischen Ohrt und Ranzenbüttel in der Gemeinde Berne sind unterbrochen worden. Das teilt der zuständige I. Oldenburgische Deichband mit.

Mit den Bauarbeiten zur Erhöhung und Verstärkung ist planmäßig im Jahr 2016 begonnen worden. Bisher wurde der rund 1,2 Kilometer lange Abschnitt zwischen der Bundesstraße 74 und der Trift zur Weserinsel „Ruschsand“ höhen- und profilgerecht hergestellt.

Im April 2017 sind nach Mitteilung von Cord Hartjen, Vorsteher des I. Oldenburgischen Deichbands, die Bauarbeiten wieder aufgenommen. „Es war geplant, den rund 1,7 Kilometer langen Deichabschnitt von der Trift zur Weserinsel bis zur Deichschäferei Piependamm zu erhöhen und zu verstärken“, sagt Hartjen. Im Zuge der Anlegung des Unterbaus für die außendeichs verlaufende Baustraße – die nach Fertigstellung des Deiches mit Beton befestigt und als Deichunterhaltungsweg genutzt werden soll – seien die Arbeiter in Teilabschnitten allerdings auf Baugrund gestoßenen, der deutlich weniger tragfähig als angenommen gewesen sei.

„Auf Empfehlung des Baugrundgutachters werden die Bauarbeiten deshalb zunächst eingestellt, um dem Untergrund die Möglichkeit zur Konsolidierung zu geben“, erklärt der Deichbandvorsteher. „Voraussichtlich bis April 2018 wird sich der Untergrund dann so gesetzt und verfestigt haben, dass die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden können.“

Die vom Deichband mit der Ausführung beauftragte Mittelweser Tiefbau GmbH & Co. KG werde den Deichabschnitt jetzt wintersicher herrichten; das bedeutet, dass die Außenböschungen abschließend planiert und die Baugeräte dann abziehen werden.

„Der Deich wurde zwar noch nicht auf die endgültige Sollhöhe gebracht, ist allerdings jetzt schon etwa 50 Zentimeter höher als der Altdeich“, führt Hartjen weiter aus. Auf eine Ansaat der Deichflächen werde verzichtet. Eine dichte Grasnarbe würde sich zum Winter ohnehin nicht bilden, sagt Hartjen, und die Wehrhaftigkeit des Deiches sei „allein durch das mächtige Kleipaket auf der Außenböschung in jedem Fall gegeben“.

Von diesen Deichbauarbeiten unabhängig seien die Bauarbeiten zur Höherlegung der B 74. „Für diese Maßnahme ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Oldenburg – zuständig“, erklärt Cord Hartjen. Die Überfahrt der B 74 über den Deich müsse ebenso wie die sich links und rechts anschließenden Erddeiche auf die neue Sollhöhe gebracht werden.