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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wandern durch Wald und Wiese

11.04.2019

Ovelgönne Besseres Wetter hätte sich Jutta Krämer von der Flächenagentur des Landkreises Wesermarsch kaum wünschen können: die Sonne strahlte bei der Einweihung des neuen Wanderwegs an der Angelkuhle auf die Wanderlustigen herab. So herrschte eine fröhliche Stimmung während der Wanderung auf dem neuen Weg. Hin- und Zurück waren etwa drei Kilometer lang ist, man erfreute sich an der Natur.

Auch Bürgermeister Christoph Hartz begrüßte den Bau des Wanderwegs: „Schön, dass man völlig abseits vom Verkehr geht und auch mal Möglichkeiten hat, sich über die Entstehung zu informieren.“ Außerdem böte sich hier die Gelegenheit, sich über Umweltschutz Gedanken zu machen.

Nach der Hälfte der Strecke erwartete die Spaziergänger Kaffee und Kuchen. Anwohnerin Carola Bernardin fand es toll, „an diesem schönen Spaziergang teilzunehmen.“

Zwischen Wiesen und Wäldern, zum Teil neu aufgeforstet, führt der Weg von der Großen Angelkuhle zum Bahndamm. Die Schaffung der rechtlichen Grundlagen für die neue Route dauerte etwa zwei Jahre, der tatsächliche Bau klappte dann zügig. Die Informationstafeln verschaffen dem Spaziergänger einen Überblick über die Entwicklung des Gebietes, die Wanderwege und interessante Punkte.

Der erste beschilderte Weg führt seit dem Jahr 2004 ins Moor. „Seit 2005 ist immer irgendetwas dazu gekommen, um das Gebiet attraktiv zu machen“, erzählte Krämer. Als nächstes seien mehr Sitzgelegenheiten geplant. Die neue Strecke stelle nun eine schöne Verbindung zum alten Bahndamm her. Auch dessen geplanter Ausbau soll im Juni beginnen, sagte Dieter Kohlmann vom Bahndammverein. Besonders für Fahrradfahrer soll er so zugänglicher werden.

Die im Jahr 2000 gegründete Flächenagentur des Landkreises Wesermarsch hat bisher insgesamt fast 1000 Hektar als Ausgleichsgebiete renaturiert, im Moorgebiet um die Große Angelkuhle sind es immerhin fast 80 Hektar. Besonders die Aufforstung und die Schaffung von Gewässern stehen im Fokus. Für die Wiederherstellung des natürlichen Zustands wird die obere Bodenschicht abgeschoben, da die moortypischen Pflanzen wie Torfmoose zum Wachsen nährstoffarme Böden benötigen. Meist seien in den darunterliegenden Schichten genügend Samen enthalten, so dass die ursprünglichen Pflanzen neu gedeihen könnten.

Die Resonanz auf die Bemühungen der Flächenagentur sei weitestgehend positiv, sagte Krämer. So äußerte sich auch Bernardin, die bereits seit über 20 Jahren in dem Gebiet wohnt: „Faszinierend, wie sich das Gebiet entwickelt hat.“ Krämer freute sich über die gelungene Einweihung: „Ich fand es sehr schön.“


Weitere Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-wesermarsch 
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Jana Budde Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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