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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Weihnachten: Diese Stimmung hat Tradition

24.12.2019

Ovelgönne Die Ovelgönner Weihnachtsbeleuchtung hat eine lange Tradition. Bereits der erste Vorsitzende des Ovelgönner Bürgervereins, Bernhard Carstens, installierte 1959/1960 mit Geschäftskollegen aus dem Ort und mit großer Unterstützung Ovelgönner Bürger die erste Weihnachtsbeleuchtung. Damals gab es das in der ganzen weiteren Umgebung und selbst in Oldenburg nicht. Es wurden Lichterketten in der Breiten Straße installiert, die nachfolgend auch im Kernbereich der Bahnhofstraße ergänzt wurden. Später wurden Tannenbaum-Formate angebaut, die von Vereinsmitgliedern und Handwerkern aus dem Ort erstellt wurden. Verschiedentlich wurden nachfolgend beleuchtete Sterne eingebracht und auch Sterne aus Styropor wurden an den Lichterketten ergänzend montiert.

Vereinswirt Karl-Heinz Schröder als Vereinsvorsitzender und weitere Mitstreiter sorgten seit den 1960/70er Jahren für Weihnachtsbäume im Ort. Gute Verbindungen hatte damals Vereinsmitglied Franz Bunjes, der über Jahre für die Beschaffung der örtlichen Weihnachtsbäume gesorgt hat. Ebenfalls jahrelang transportierte Josef Krahl mit seinem Milchwagen die Bäume in die Ortschaft, teilweise riesige Bäume und über weite Strecken, zum Beispiel aus Loy. Da war immer sehr viel Manneskraft gefragt. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Heute und schon lange dürfen sich die Ovelgönner über die Unterstützung durch die Firma Tiesler mit dem engagierten Fahrer aus Ovelgönne, Joachim von Deetzen, freuen, der die Weihnachtsbäume für den Verein transportiert.

Zehn bis zwölf Helfer des Ovelgönner Bürgervereins schwärmen seit rund 50 Jahren im November aus, um Jahr für Jahr elf Bäume für die Ortschaft zu besorgen. Davon profitieren die Ovelgönner Kirchengemeinde und auch die Grundschule Ovelgönne. Neben den privaten Standorten bekommen diese den Baum kostenlos, gesponsert vom Bürgerverein. Dankbar ist der Bürgerverein jedes Jahr für großzügige Baumspenden aus der Ortschaft und der Umgebung. Sieben dieser meist großen Bäume werden von Nachbarschaftsgemeinschaften und Privatpersonen mit Lichterketten versehen und aufwendig geschmückt.

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Trotzdem entstehen dem Verein Kosten für zusätzliche Bäume und Nebenkosten. Aber das Geld setzen wir gerne für unsere Ortschaft und Bürger ein. Alles funktioniert nur unter dem Dach des Ovelgönner Bürgervereins, seinerzeit wie heute.

Mit großer Unterstützung durch die Werbegemeinschaft Ovelgönne und durch Initiative vom damaligen Vorstandsmitglied Rudi Federmann wurde in den 1980er Jahren die Weihnachtsbeleuchtung mit den Glocken erweitert. Die Straßenzüge Bahnhofstraße sowie eine weitere Erweiterung in der Kirchenstraße bis zur Firma Kuhlmann folgten zur Jahrtausendwende. Vor fünf Jahren wurden die Schriftzüge „Frohe Weihnachten“ und die Umstellung auf LED-Beleuchtung durch den Vereinsvorstand angestoßen. Das hat funktioniert, aber nur mit großem finanziellem Engagement der Ovelgönner Gewerbetreibenden.

Die komplette Montage der Weihnachtsbeleuchtung in der Ortschaft wird von den Vereinsmitgliedern und Helfern in sechs bis acht Tagen erledigt, in mehr als 250 Arbeitsstunden.

Einzige Ausnahme: Der große Baum auf dem Marktplatz wird von der Freiwilligen Feuerwehr besorgt, aufgestellt und geschmückt und bildet so den Mittelpunkt der weihnachtlichen Atmosphäre im Ort.

Das tolle Fazit, was der Bürgerverein im Namen aller ziehen kann ist: Alle Gäste im Ort, alle Transitfahrer loben unser Engagement. Darüber freuen sich die Vereinsmitarbeiter sehr und sagen, dafür machen wir das. Vielen herzlichen Dank sagt der Vereinsvorstand den Helfern und wünscht allen Bürgern eine frohe Weihnacht.

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