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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

So sind kalte Füße kein Problem

10.02.2018

Ovelgönne „Das war wohl die bisher kälteste Phase, die unser Storchenpaar überstehen musste. Doch für die beiden ist es offensichtlich kein Problem. Die Nacht verbringen sie stehend auf einem Bein. Gekuschelt wird nicht.“ Ovelgönnes Storchenvater Rudi Federmann steht am Freitag vor dem Nest seiner Lieblinge Benno und Olga. Doch die Weißstörche sind gerade ausgeflogen. „Meistens sind sie von früh bis spät unterwegs. Doch neuerdings machen sie ab zu sogar eine Mittagspause“. sagt er im Gespräch mit der NWZ.

 Echte Ovelgönner

Frei nach dem Motto „warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“, verbringt das Ovelgönner Storchenpaar bereits seinen vierten Winter in der Wesermarsch.

„Benno und Olga fühlen sich bei uns im Burgdorf sehr wohl. Im Jahr 2011 haben sie das Nest am Handwerksmuseum bezogen und seither gut für Nachwuchs gesorgt. Seit Februar 2014 haben die beiden die Region nicht mehr verlassen“, sagt Rudi Federmann. Und damit sind die beiden kein Einzelfall. „Es ist auffällig, dass immer mehr Störche früher zurückkommen oder gar nicht mehr wegfliegen“, sagt Udo Hilfers, Leiter der Storchenpflegestation Berne. Eine kurze Zeit mit Frost und Schnee können die Vögel gut überstehen. Sie fahren ihren Kreislauf runter und sitzen das aus. Andere fliegen gar nicht mehr bis nach Afrika, sondern überwintern in wärmeren Regionen in Europa, zum Beispiel in Spanien, wo sie auf riesigen Müllkippen ausreichend Nahrung finden, so Hilfers.

Unterdessen hat NWZ-Leserin Anne ein Foto gemailt, das Benno und Olga auf einer vereisten Wiese vor dem neuen Windpark in Golzwarden zeigt. Und die entscheidende Frage für Anne und wohl für alle Frauen ist, warum kalte Füße für Störche kein Problem sind. „Sie können mit einer speziellen Blutzirkulation steuern, ob sie kalte oder warme Füße haben“, sagt Udo Hilfers am Freitag im Gespräch mit der NWZ.

 Spezialkreislauf

Für Vögel sei dieses besondere Blutkreislaufsystem lebenswichtig, denn nur so könnten sie verhindern, dass sie zum Beispiel auf Eisflächen nicht festfrieren. „Vögel können das ganz separat steuern. Ich habe das selber fühlen könne“, sagt Hilfers.

Nach dem derzeitigen Stand der Dinge haben rund 25 Störche in der Wesermarsch überwintert, davon allein 20 in der Storchenpflegestation in Berne.


     www.facebook.com/wesermarschzeitung 
Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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