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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Personelle Probleme beim Sillenser Bürgerverein

29.03.2011

SILLENS Problematisch gestaltete sich die Wahl des Vorstandes des Bürgervereins Sillens während der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Zum Rauchfang. Der bisherige 1. Vorsitzende Wilfried Buchholz ließ mitteilen, dass er für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung steht, da er aus beruflichen Gründen kaum vor Ort sein kann. Allerdings erklärte sich niemand bereit den Posten zu übernehmen. Mit Mühe gelang es den Mitgliedern, Thomas Stracke zu überzeugen, dass er den Vorsitz übernimmt.

Der bisherige 2. Vorsitzende hatte zunächst abgelehnt, da er in Bad Zwischenahn wohnt und nur an den Wochenenden in Sillens anzutreffen ist. Für ihn konnte dann jedoch kein Nachfolger als 2. Vorsitzender gefunden werden. Wiedergewählt wurden Kassenwartin Sabine Poerschke und Protokollführerin Christine Hinrichs.

Thomas Stracke appellierte an die 40 Versammlungsteilnehmer, sich bis zur nächsten Mitgliederversammlung aktiv an der Suche nach einem neuen 2. Vorsitzenden zu beteiligen. Der Bürgerverein Sillens hat rund 160 Mitglieder.

Aus dem von Thomas Stracke vorgetragenen Jahresbericht des ortsabwesenden Wilfried Buchholz ging hervor, dass zu den Aktivitäten im vergangenen Jahr neben einem Osterfeuer und dem traditionellen Plakettenboßeln auch eine Theaterfahrt und eine Weihnachtsfeier gehörten. Großen Raum nahmen die Feierlichkeiten zum Pfingstfest ein, für die das kleine Wurtendorf in der ganzen Region bekannt ist.

Zu schaffen machte dem Vereinsvorstand eine anonyme Anzeige beim Finanzamt. Unterstellt wurde dem Vorstand, dass die Einnahmen nicht ordnungsgemäß angemeldet und versteuert worden seien. Der Vorwurf erwies sich nach Überprüfung durch die Finanzbehörden aber als haltlos. Geprüft wurden die Jahresabschlüsse seit dem Jahr 2005. Thomas Stracke erläuterte den zeitlichen Ablauf der Vorgänge sowie Höhe der Freibeträge.

Nach dem Bericht erteilte die Versammlung ihrem Vorstand einstimmig die Entlastung. Thomas Stracke hofft jetzt, dass wieder Ruhe im Verein einkehrt, da mittlerweile genügend Schaden angerichtet wurde. Es seien nicht nur Anwaltskosten entstanden, sondern auch der gute Ruf des Vereins sei beschädigt worden.

Das Osterfeuer soll in diesem Jahr als kleine Vereinsfeier zelebriert werden. Um zu vermeiden, dass der Sträucherberg vorzeitig in Brand gesetzt wird, werden die Sillenser ihre Sträucher erst am Ostersonnabend kurz vor dem Abbrennen zusammentragen. Für den 1. Mai ist das traditionelle Plakettenboßeln angesetzt und am 6. Mai gibt es eine Pfingstversammlung, zu der alle Beteiligten und Interessierten eingeladen sind.

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