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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Strassenschäden: Damit Entwässerung in Phiesewarden funktioniert

04.08.2020

Phiesewarden Ein Teilstück der stark befahrenden Ringstraße im Stadtteil Phiesewarden hat keine Randbefestigung und keine funktionierende Entwässerung. Das hat Stadtratsmitglied Lutz Schubert beklagt. Er wohnt in Phiesewarden. Im Laufe der Jahre seien Randbereiche stark zerfahren worden. Die Straßendecke werde sehr in Mitleidenschaft gezogen. Um weitere Schäden zu vermeiden und für Verkehrssicherheit zu sorgen, sei ein Ausbau nötig.

Doch dieses Vorhaben erweist sich als kaum machbar.

300 Meter zuerst

Vordringlich ist laut Lutz Schubert, den etwa 300 Meter langen Teilabschnitt der Ringstraße zwischen der Dritten-Bult-Straße und der Burgstraße an beiden Fahrbahnseiten mit einem Hochbord und einer Entwässerungsrinne auszustatten. Straßenabläufe sind vorhanden. Ein Fuß- und Radweg wird nicht benötigt.

In seiner eigenen SPD-Fraktion und auch bei der Grünen-Fraktion hat Lutz Schubert Unterstützung gefunden. Sie haben den Antrag gestellt, aus dem 315 000 Euro umfassenden Haushaltstopf für Straßenunterhaltung dafür 50 000 Euro zu entnehmen.

Laut Baudezernentin Ellen Köncke würde der geforderte Ausbau an beiden Straßenseiten aber 108 000 Euro kosten.

Hinzu kommt: Damit würde eine wesentliche Verbesserung des Straßenkörpers erreicht. Daher müsste nach der Straßenausbaubeitragssatzung mit Anteilen der Anlieger abgerechnet werden. Der Stadtrat hat jedoch die Abschaffung dieser Satzung beschlossen. Für die Übernahme aller Kosten durch die Stadt ohne Anliegerbeiträge fehlt – nicht nur in Phiesewarden, sondern in allen Stadtteilen – zurzeit und voraussichtlich auch in den nächsten Jahren der finanzielle Spielraum.

Eine Art Kompromiss

Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat ebenso wie zuvor der Bauausschuss des Stadtrates eine Art Kompromiss beschlossen. Danach sollen in der Ringstraße Unterhaltungsarbeiten ausgeführt werden, die sowohl die Straßenentwässerung gewährleisten als auch die Randbefestigung sicherstellen. Sollte dies nicht möglich sein, soll das Vorhaben in den Investitionsplan des nächsten Nachtragshaushalts aufgenommen werden.

Die Verwaltung setzt diesen Beschluss nach Auskunft von Tiefbauamtsleiter Marco Fandrich jetzt so um: Aus dem Finanztopf für Oberflächen-Entwässerung wir Geld entnommen, um an einigen Stellen der Ringstraße neue Wasserabläufe einzubauen, vorhandene zu reinigen sowie Wasserzuläufe zu verbessern.

Sollte sich herausstellen, dass das nicht den gewünschten Effekt bringt, werden neue Überlegungen angestellt. Die Arbeiten sollen von einer Fachfirma demnächst ausgeführt werden.

Für Phiesewarden gibt es einen positiven Nebeneffekt: Weil das Geld dafür nicht aus dem Straßen-Reparatur-Topf kommen darf, muss nicht mehr – wie vom Bauausschuss vorausgesetzt – zum Ausgleich auf die Reparatur von Deckschicht und Rinne der Schüttingstraße verzichtet werden. Dafür sind 23 000 Euro eingeplant.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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