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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

DISKUSSION: Politiker versprechen Erhalt des Nordbads

07.09.2006

BLEXEN BLEXEN - Für den Erhalt des Hallenbades Nord haben sich am Donnerstagabend alle anwesenden Politiker ausgesprochen. Im Haushalt der Stadt Nordenham seien bereits 200 000 Euro für eine erste Sanierung vorgesehen, sagte Kurt Winterboer, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes.

Mehr als 80 Gäste hatten sich im Saal der Gaststätte „Zur Eiche“ eingefunden, um ihrem Ärger Luft zu verschaffen. Eine fortgesetzte Renovierung des Schwimmbades sei in den zurückliegenden drei Jahrzehnten unterlassen worden, betonte Edlef Jessen, Vorsitzender des Blexer Turnerbundes (BTB). Alt-Bürgermeister Günter Ede ließ sich sogar zu der Bemerkung hinreißen, dass die Versäumnisse „bewusst gemacht worden sind“. Das Bad sollte laut Ede schon vor Jahren geschlossen werden. „Lasst euch nicht von der Verwaltung einlullen“, mahnte er und forderte die Anwesenden auf, im Bestreben um den Erhalt des Bades nicht locker zu lassen.

Dass das Luisenhof-Bad vor allem durch den Schulsport ausgelastet sei, berichtete Jessen. Wenn es zu einer Schließung kommen sollte, könnte das Störtebekerbad in tens die Stunden nicht auffangen. Die Kapazitäten seien erschöpft. Dass das Nordbad auch in den Ferien vor allem für Kinder geöffnet haben sollte, wurde bei der Diskussion ebenfalls deutlich.

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Auf die finanziellen Probleme der Stadt wies Winterboer hin. Das Bad sollte mit möglichst wenig Mitteln erhalten werden, sagte der Sozialdemokrat. Vorschläge, wie das Hallenbad aufzufrischen ist, sollten in Ruhe abgewartet werden.

Für den Erhalt des Bades setzt sich auch die CDU ein. Es gebe jedoch eine Schmerzgrenze, betonte Dr. Tilman Kaethner, Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion. Sollten die Kosten 1,5 Millionen Euro betragen, müsste über die Sanierung diskutiert werden. Eine Bewertung stehe noch aus. „Wir wollen das Bad erhalten“, bekräftigte der Christdemokraten.

Eine Instandsetzung in Etappen regte Bernd Ross hinsichtlich der zu erwartenden hohen Sanierungskosten an. Das Bad zu schließen, sei nicht zu vermitteln, argumentierte der FDP-Stadtverbandsvorsitzende. Mit diesem Plan freundete sich auch Thomas Bartsch von den Grünen an. Im Stadtnorden müsse es attraktive Sportangebote geben, sagte er. Es sei ein Unding, ein funktionsfähiges Bad zu schließen, betonte Dr. Gernot Schenker (WIN). Das widerspreche jeder Vernunft.

Ob nicht auf ein Gutachten verzichtet und Blexer Firmen mit der Sanierung beauftragt werden könnten, wurde gefragt. Dass die Stadt an europäisches Recht gebunden sei, erwiderte Ross. Gesetze und Regeln für Ausschreibungen müssten eingehalten werden, ergänzte Kaethner. Zudem habe sich der Stadrat nicht einlullen lassen. Ein Gutachten sei in Auftrag gegeben worden, um den tatsächlichen Zustand des Bades zu ermitteln.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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