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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Premiere für die Hand-in-Hand-Stiftung

28.09.2016

Nordenham Premiere für die Hand-in-Hand-Stiftung: Vor zwei Jahren ist sie gegründet worden, am Dienstag gab es zum ersten Mal eine Ausschüttung. Insgesamt 4000 Euro gehen an gemeinnützige Organisationen in Nordenham und Umgebung. Und das ist angesichts der derzeit niedrigen Zinsen keine Selbstverständlichkeit.

Jeweils 1500 Euro bekommen der Nordenhamer Kinderschutzbund und die Kinderhilfe Butjadingen. Außerdem erhält die Nordenhamer Tafel 1000 Euro.

Das Gründungskapital für die Treuhand-Stiftung stammt in erster Linie von zwei inzwischen verstorbenen Nordenhamerinnen, die mit ihrem Vermögen eine gute Sache anschieben wollten. Die Stiftung ist 2014 mit einem Kapital von 150 000 Euro an den Start gegangen. Inzwischen hat sich diese Summe dank weiterer Zuwendungen vervielfacht, teilte Hilko Schütte am Dienstag mit. Hilko Schütte gehört zum Vorstand der Hand-in-Hand-Stiftung. Gemeinsam mit Dr. Jens Rütters, dem geschäftsführenden Vorstand der Jade-Wirtschaftsraum-Regionalstiftung (JaWir) empfing er die Vertreter der Institutionen, die bei der ersten Ausschüttung bedacht wurden.

Die Nordenhamer Tafel, vertreten durch Dorette Wittje, will die Spende nutzen, um auf ihrem sogenannten „Marktplatz“ zusätzliche Lagerflächen durch die Ausstattung mit Regalen zu schaffen. Auf dem Marktplatz können Tafel-Kunden für einen geringen Preis unter anderem Geschirr, Kleidung, Spielzeug, Teppiche, Matratzen oder Bücher erwerben. Die Tafel bekommt nämlich nicht nur Lebensmittelspenden.

Der Kinderschutzbund Nordenham, vertreten durch die Vorstandsmitglieder Dr. Heiko Hansen und Ina Francksen-Geil, will mit seiner Spende verschiedene Projekte im Kinderhaus Einswarden finanzieren. Die Kinderhilfe Butjadingen, vertreten durch die Vorsitzende Christa Thaden, unterstützt bedürftige Kinder in Butjadinger Schulen und Kindergärten.

Die Hand-in-Hand-Stiftung ist eine von 26 unter dem Dach der Ja-Wir-Stiftung. Nach den Worten von Jens Rütters beläuft sich das Stiftungsvermögen insgesamt auf rund 10 Millionen Euro. In erster Linie handelt es sich dabei um Erbschaften.

Wie Hilko Schütte ergänzt, sind die Stiftungen unter dem Ja-Wir-Dach mittlerweile eine bedeutende Fördereinrichtung in der Region. „Die regelmäßigen Zuwendungen bedeuten für viele Projekte eine höhere Planungssicherheit.“

Bei einem Großteil dieser Treuhand-Stiftungen ist die Mittelvergabe genau festgelegt. Das gilt zum Beispiel für die Stiftungen Caritas, Mehrgenerationenhaus, Fussel, Bürgerhaus und Goethe-Gesellschaft in Nordenham. Für die Hand-in-Hand-Stiftung gilt das nicht. Sie kann verschiedene gemeinnützige Zwecke in der Region unterstützen.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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