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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Robin Wood: Protest hat juristisches Nachspiel

21.06.2013

Brake Aktivisten der Umweltschutzorganisation Robin Wood hatten im September vergangenen Jahres vor der Braker Raffinerie von Wilmar Edible Oils demonstriert. Für acht der Umweltschützer soll der Protest in Brake jetzt juristische Folgen haben.

Die acht Aktivisten haben laut Robin-Wood-Pressesprecherin Ute Bertrand Strafbefehle erhalten. Sie sollen zwei Mitarbeiter einer Dienstleistungsfirma für einige Stunden daran gehindert haben, mit ihrem Pkw das Werksgelände zu verlassen. Die beklagten Umweltschützer haben laut Ute Bertrand Widerspruch gegen die Strafbefehle eingelegt. Über den ersten dieser Widersprüche wird am 2. September vor dem Amtsgericht Brake verhandelt.

Robin Wood wirft dem Wilmar-Konzern vor, für die Herstellung von Palmöl Raubbau in den Tropen zu betreiben. Am 17. September 2012 hatten Robin-Wood-Aktivisten über die Zufahrt zur Braker Wilmar-Fabrik ein Banner mit der Aufschrift: „Wilmar – Raffinierte Zerstörung und Vertreibung – Kein Palmöl aus Raubbau!“ gespannt.

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Außerdem hatten einige der Umweltschützer aus jeweils sechs Meter langen Gerüststangen provisorische Hochsitze gebaut und Beton-Pyramiden auf die Fahrbahn gestellt, um die Zufahrt zu blockieren. Die Aktivisten hatten sich an diesen Hindernissen festgeklammert.

Mit der Aktion wollte Robin Wood öffentlichkeitswirksam gegen Regenwaldzerstörung und Vertreibung protestieren und Wilmar zur Abkehr vom Raubbau-Palmöl bewegen, so die Pressesprecherin. Seit den 80er Jahren boome der Markt für Palmöl. Es steckt in zahlreichen Supermarkt-Produkten, angefangen bei Margarine über Tütensuppe bis hin zu Eiscreme. Der wachsende Konsum von Fertigprodukten heize die Nachfrage nach dem billigen Fett weiter an. „Die Folgen sind Landraub und Vertreibung, Kahlschlag im Regenwald sowie Klimaschäden“, sagt Ute Bertrand und ergänzt: „Einer der größten Profiteure dieses dreckigen Geschäfts ist Wilmar.“

Da in Südostasien die Flächen knapp werden, expandiert Wilmar nach Informationen von Robin Wood seit einiger Zeit auch in Afrika. So sei der Konzern an einem internationalen Gemeinschaftsunternehmen beteiligt, das auf Kalangala Island in Uganda bereits eine Fläche von rund 6500 Hektar Wald- und Farmland in Palmölplantagen umgewandelt habe. „Bauern und ihre Familien wurden von ihrem Land vertrieben, ohne sie zu entschädigen“, kritisiert die Pressesprecherin von Robin Wood.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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