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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Flüchtlingshilfe: Refugium stellt neue Mitarbeiter ein

16.04.2016

Wesermarsch Das 100. Mitglied und gleich sechs neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Das Refugium Wesermarsch vergrößert sich angesichts der Flüchtlingssituation. „Vor zwei Jahren hatten wir 248 Flüchtlinge im Landkreis, jetzt sind es fast 1500“, so Rainer Ziegler vom Vorstand des Refugiums. Auch für den kreisweit in der Flüchtlingshilfe aktiven Verein bedeutet das, dass mehr Mitarbeiter benötigt werden, da völlig neue Aufgaben auf das Refugium zukommen. So muss sich der Verein vermehrt um die Betreuung der eigenen Ehrenamtlichen sowie um aufsuchende Sozialarbeit kümmern.

Das Team des Refugiums für Brake und Umgebung unterstützen jetzt Christopher Dibke (30) und Daniel Wernick (44). Während Daniel Wernick, seines Zeichens Sozialarbeiter und Ergotherapeut, die aufsuchende Sozialarbeit in Brake, aber auch in Ovelgönne, Elsfleth und Lemwerder unterstützt, ist Christopher Dibke nur in Brake eingesetzt. Der 30-jährige Umweltwissenschaftler begleitet bis Oktober ein interkulturelles Gartenprojekt. An der Ladestraße hat das Refugium ein Gartengrundstück gepachtet, auf dem nun Langzeitarbeitslose, sowohl Deutsche als auch Menschen mit Migrationshintergrund, wieder an regelmäßige Arbeitszeiten herangeführt werden sollen. Das Projekt wird finanziert vom Jobcenter, welches auch die Teilnehmer schickt.

In der Zentrale an der Grünen Straße 5 in Brake sitzt seit Anfang März Hassan El Rayes. Der 29-Jährige hat die Koordination der Dolmetscher übernommen und sitzt zudem an der „Rezeption“ des Refugiums. „Ich kümmere mich vor allem um die Koordination der verschiedenen Einsätze“, erklärt Hassan El Rayes.

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Ihren ersten Tag hatte am Freitag Sanaa Hijazi (38). Die in Libyen geborene Libanesin, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und als Arzthelferin arbeitet, wird in Zukunft die Flüchtlingsbetreuung in Berne übernehmen. Das Refugium hat mit der Gemeinde einen Vertrag über zwei Jahre geschlossen. „Am Donnerstag haben wir den Vertrag im Rathaus unterschrieben“, so Dieter Weitkamp, Vorsitzender des Refugiums.

In der nördlichen Wesermarsch wird das Refugium, welches mittlerweile über 30 hauptamtliche Kräfte und drei Personen im Vorstand beschäftigt, jetzt noch von Hein-Peter Holst (58) sowie von Sabine Ulbrand (59) unterstützt. Der EDV-Ingenieur Holst, der in Rodenkirchen wohnt, wird zusammen mit Rüdiger Galli die Betreuung der Ehrenamtlichen übernehmen. „47 Prozent aller Flüchtlinge leben in der nördlichen Wesermarsch“, erklärt Rainer Ziegler. Daher sei eine zusätzliche Kraft nötig gewesen. Sabine Ulbrand, die jahrelang in Betrieben als Ausbilderin und in Leitungsfunktionen tätig war, wird die aufsuchende Sozialarbeit im nördlichen Kreisgebiet unterstützen.

Als 100. Mitglied bekam Halima Scheermann, die den Verein seit vielen Jahren als Dolmetscherin unterstützt, einen Blumenstrauß als kleines Dankeschön.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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