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Übergang zur B211 blockiert
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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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Übergang zur B211 blockiert

NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Rekord-Erntezeit dauert bis Nikolaustag

14.02.2015

Rodenkirchen Um 150 000 Euro auf jetzt 1,8 Mio Euro hat der Maschinenring Wesermarsch seinen Umsatz im zurückliegenden Geschäftsjahr gesteigert. Das sagte der Geschäftsführer Ingo Bischoff, als er am Donnerstagabend den Geschäftsbericht während der Jahreshauptversammlung in der Markthalle detailliert erläuterte.

Danach waren 11 Betriebshelfer, 5 bis 6 Dorfhelferinnen und 111 nebenberufliche Betriebshelfer und Haushaltshilfen insgesamt 44 304 Stunden im Einsatz. 400 Mal vermittelte der Maschinenring im vergangenen Jahr Betriebshelfer, die von 419 Mitgliedern in Auftrag gegeben und von 160 Mitgliedern ausgeführt worden waren. Hierfür setzte der Maschinenring Wesermarsch häufig zwei Kleinwagen ein, mit denen die Betriebshelfer kostengünstig zum Einsatzort fahren konnten.

Auch der Mietschlepper wurde gegen ein günstigeres Modell eingetauscht und soll so helfen, bei den Landwirten Kosten zu sparen. Das Experiment mit dem Mietschlepper hatte der Maschinenring 2013 gestartet und damit zunächst nur eine schwarze Null erwirtschaftet.

Die Mitgliederentwicklung gestaltete sich 2014 neutral. 13 Abgängen standen 14 Zugänge gegenüber. Zurzeit sind im Maschinenring 488 Betriebe und 35 Lohnunternehmer registriert.

Bei den Vorstandswahlen wurden der Vorsitzende Renke Harms aus Fuchsberg und die Beiratsmitglieder Rulf Meents aus Ollen, Frank Siede aus Oldenbrok und Henning Janßen aus Pumpe in ihren Ämtern bestätigt.

Keine sanfte Landung

In seinem Rückblick erinnerte Renke Harms an die extrem lange Erntezeit, die sich von Ostern bis zum Nikolaustag erstreckte, was einen Rekord darstellte. Die milde Witterung bescherte den Landwirten sehr gute Erntemengen in guter Qualität. Nicht nur aus diesem Grunde lieferten die Betriebe Rekordmilchmengen an die Molkereien. „Die Superabgabe ist bei einigen so hoch wie noch nie“, sagte der Vorsitzende und wies auf die gesunkenen Milchpreise hin, die keinesfalls zu einer sanften Landung führen würden.

Hinzu komme die Abschaffung der Milchquote in diesem Frühjahr, die zu Problemen führen könne. Nach wie vor sei die vorhandene Fläche der begrenzende Faktor für die Betriebe, ebenso wie die Zahl der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte. So schreite der Strukturwandel in der Wesermarsch langsamer voran.

Beim Thema Greening kritisierte Renke Harms die Haltung der Landesregierung, die die fachliche Praxis der Landwirte in Frage stelle. Das Moorschutzprogramm mache den Landwirtsfamilien zu schaffen und gefährde die Existenz der Betriebe.

Die neue Gülleverordnung könne Probleme bereiten und verursache zusätzliche Kosten, sagte Renke Harms weiter.

Viel Milch in Israel

Wie im vergangenen Jahr war Guido Höner, Chef vom Dienst der Zeitschrift Top Agrar, als Referent zu Gast. Er stellte dar, wie es der Wüstenstaat Israel schafft, dass die Kühe dort durchschnittlich 12 000 Liter Milch im Jahr geben.

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