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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nachruf: Renommierter und fürsorglicher Arzt

28.05.2014

Rodenkirchen Im Alter von 99 Jahren ist der Neurologe und Psychiater Dr. Joachim Schmidt aus Rodenkirchen gestorben.

Nach dem Abitur 1933 studierte der in Plauen im Vogtland Geborene in Leipzig Medizin. 1938/39 erhielt er die Note 1 in allen Fächern seines Staatsexamens. Im November 1940 promovierte Joachim Schmidt an der Medizinischen Fakultät. Seine Doktorarbeit „Die Spätelepsie“ wurde mit „summa cum laude“, also der Bestnote, bewertet.

Nach der Promotion arbeitete Joachim Schmidt als Truppenarzt in Lazaretten und Krankenhäusern. Seine Anstellung als Chefarzt an einer Nervenheilanstalt in Sachsen gab er auf, um 1947 in Rodenkirchen bei seinem zukünftigen Schwiegervater, Dr. Richard Heye, als Assistenzarzt tätig zu sein.

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Dort richtete Joachim Schmidt bald eine eigene Praxis als Neurologe ein. 1950 verlegte er diese Praxis in einen Nebenraum in der Markthalle. Ab September 1956 wurden die Praxisräume im eigenen Heim Am Rotdornweg bezogen und zum Mittelpunkt seiner ärztlichen Hilfe und Fürsorge.

Im Laufe seiner jahrzehntelangen Tätigkeit sammelten sich rund 55 000 Patientenkarteikarten an. Seinen umfangreichen Erfahrungsschatz gab er als Mitarbeiter des Ärzteblattes „Medical Tribune“ an seine Kollegen weiter.

Stets zur Seite stand ihm Ehefrau Gertrude, die er 1948 geheiratet hatte. Zwei Kinder gingen aus dieser Ehe hervor.

Sein Beruf war sein Lebensinhalt, doch darüber hinaus gab es eine weitere Leidenschaft: Rosen, die für Joachim Schmidt in ihrer Schönheit einen ruhenden Pol für seine Seele bedeuteten.


     www.nwztrauer.de 
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