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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Anders wird‘s in Rodenkirchen nicht billiger

24.08.2019

Rodenkirchen Jetzt ist es endgültig: Die Platzprobleme der Grundschule und der Feuerwehr in Rodenkirchen werden durch Anbauten gelöst. Dafür hat sich der Finanzausschuss des Rates einstimmig ausgesprochen.

Das hatte das Gremium zu einem früheren Zeitpunkt zwar auch schon getan, aber die Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung hatte Gemeindekämmerer Gerd Schierloh zum Nachsitzen verdonnert: Er müsse detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorlegen, weil die Investitionssumme jeweils über der von der Gemeinde selbst festgelegten Grenze von 250 000 Euro liege.

Also saß Schierloh nach, rechnete noch einmal – und kam zum gleichen Ergebnis. „Das ist hanebüchen“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Busch. Diese Aktion sei „so lästig wie nur irgendwas“, gab ihm Markus Dollerschell von der SPD Recht.

Mieten wäre das beste

Dabei gäbe es theoretisch bei der Schule eine deutlich günstigere Variante als den Anbau: Die Gemeinde könnte zwei Klassenräume von der benachbarten Oberschule mieten. Das würde in 30 Jahren nur 367 000 Euro kosten. Allerdings wächst die Schülerzahl der Oberschule, weshalb dort kein Raum abgegeben werden kann. Der Anbau in Richtung Osten und die Miete für acht bis zehn Container wären mit gut 1,5 Millionen Euro in 30 Jahren etwa gleich teuer – aber für Container ist auf dem Schulgelände weit und breit kein Platz. Außerdem ermöglicht der Anbau nicht nur zwei neue Klassenräume, sondern er löst auch weitere Raumprobleme – etwa den Mangel an Fach- und Funktionsräumen. Zudem könnte die Schule mit einem Anbau jederzeit auf Ganztagsbetrieb umstellen.

Beim Feuerwehrhaus Rodenkirchen verglich Gerd Schierloh den schon beschlossenen Anbau mit einem Neubau des kompletten Feuerwehrhauses im Dorf und der Zusammenlegung der Ortswehren Rodenkirchen und Schwei mit einem neuen gemeinsamen Feuerwehrhaus auf freiem Feld. Gebaut werden muss, weil die Rodenkircher im nächsten Jahr ein neues, schweres Löschfahrzeug bekommen und weil der Boden schon jetzt das schwere Hilfeleistungsfahrzeug (HLF), das für die Brandbekämpfung im Wesertunnel gebraucht wird, kaum trägt.

Nicht auf freiem Feld

Ein Neubau, für den in Rodenkirchen überhaupt noch ein Grundstück gefunden werden müsste, würde in 30 Jahren Kapitalkosten von 2,76 Millionen Euro verursachen, der Anbau wäre mit knapp 2,2 Millionen günstiger. Ein Neubau auf freiem Feld verbiete sich, weil dann die Anfahrt zu möglichen Brandherden zu weit sei.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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