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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Der Dreck ist weg – fürs Erste

08.04.2019

Rodenkirchen An der großen Müllsammelaktion der Rodenkircher Vereine haben sich am Sonnabendvormittag rund 100 Bürger beteiligt. Auch viele Kinder machten mit, um den Ort von Unrat zu befreien, den ihre Mitmenschen achtlos weggeworfen haben.

„Ich finde es wirklich schade, dass so eine Sammelaktion überhaupt nötig ist“, sagte Michael Gulich. Der Vorsitzende des Angelvereins hatte die Gemeinschaftsaktion ins Leben gerufen. Denn in den Vorjahren hatte jeder Verein einen eigenen Umwelttag organisiert. Der Angelverein stellte bei der jüngsten Aufräumaktion die größte Gruppe. Dabei sorgten die Angler nicht auf ihrem Gelände für Sauberkeit: „Bei uns ist es immer sauber“, machte der Vorsitzende deutlich. Kein Verständnis hatte er jedoch dafür, das am Rande der Straßen und Wege, auf den Grünflächen an den Sielen so viel Müll liegt.

Fahrräder und Plastik

Zu den „Klassikern“ gehörten weggeworfene Flaschen und Hundekotbeutel. Aber auch Holzpaneelen, Reifen und Fahrräder und jede Menge Plastikmüll füllte die Säcke der Sammler.

Neben dem Angelverein beteiligten sich die Mitglieder der Bürgervereine. Und auch Mitglieder der Siedlergemeinschaft, des ATR sowie der freiwilligen Feuerwehr krempelten die Ärmel hoch. Insgesamt neun Vereine und Institutionen machten beim großen Frühjahrsputz mit.

Rolf Mannott vom Bürgerverein Achterdorp suchte mit seinen Leuten die Gegend um den Bahnhof, der Ladestraße und den Marktplatz ab, während Martin Landwehr von der Siedlergemeinschaft und seine Helfer sich einige Wohnstraßen vornahmen. „Wir haben allein drei Säcke gesammelt und ein Drainagerohr gefunden“, sagte Werner Jüttner.

Viele Jugendliche helfen

Insgesamt kamen bei dieser Gemeinschaftsaktion sechs Kubikmeter Müll zusammen – ein stolzes Ergebnis. „Das Wetter hat aber auch mitgespielt“, meinte der Initiator Michael Gulich zufrieden. Besonders stolz war der Vorsitzende des Angelvereins auf die große Beteiligung der Jugend. „Ich finde das ganz schön doof, dass so viel Müll in die Landschaft geworfen wird“, sagte die elf Jahre alt Viona.

Zum Abschluss des Umwelttages hievten Michael Gulich und Martin Brockmann die prall gefüllten blauen Säcke in den Anhänger, den der Bauhof der Gemeinde zur Verfügung gestellt hatte. Die Greifer kamen ebenfalls von der Gemeinde und von der Stadt Nordenham, während die Industriegewerkschaft Metall für die Helfer Warnwesten gesponsert hatte.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelte sich die Gemeinschaft anschließend auf dem Marktplatz, um sich eine Bratwurst schmecken zu lassen. Spontan hatte sich Bürgermeister Klaus Rübesamen bereit erklärt, aus eigener Tasche die Getränke zu bezahlen. Er konnte aufgrund eines dienstlichen Termins nicht an dem Umwelttag der Gemeinde Stadland teilnehmen. Dazu besteht dann im kommenden Jahr Gelegenheit: „Wir werden die gemeinsame Aktion sicher noch einmal veranstalten“, kündigte Michael Gulich an.

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