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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Alle Fraktionen sehen Handlungsbedarf

18.01.2020

Rodenkirchen Zugreisender, kommst du nach Rodenkirchen, dann hoffe, dass es nicht dunkel ist und regnet. Denn Ankömmlinge aus Richtung Bremen steigen auf der Ostseite des Bahnhofs aus und geraten auf eine Gasse, die wirkt wie ein Abstellgleis.

Keine Visitenkarte

Die eine Seite dieser Gasse ist asphaltiert, die andere eine Klinkerpiste mit Schlaglöchern. „Das ist keine Visitenkarte für Stadland“, sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Kuik-Janssen – und im Infrastrukturausschuss des Rates widersprach am Donnerstagabend niemand.

Allerdings gab es auch keine Unterstützung für ihren Antrag, die Planungskosten für die Ostseite von 8- auf 10 000 Euro zu erhöhen. Dafür erreichte Elke Kuik-Janssen ihr eigentliches Ziel: Die Politik kümmert sich um diese abgewandte Seite des Bahnhofs.

Alter Plan als Grundlage

Michael Sanders (FDP) regte für die Mehrheitsgruppe eine Ortsbesichtigung an – und zwar vor der nächsten Infrastrukturausschusssitzung am Mittwoch, 12. Februar. Bis zu dieser Sitzung will Claudia Ottke vom Bauamt die Originalplanung für die Ostseite heraussuchen, die zusammen mit der Planung für die Westseite erstellt, aber bei der Zuschussvergabe nicht berücksichtigt worden war. Vorgesehen waren unter anderem einige Parkplätze und Fahrrad-Stellplätze. Auf der Grundlage dieser Planung könnten Kosten ermittelt und neue Zuschussanträge an die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) und an den Zweckverband Verkehrsverbund Niedersachsen-Bremen (ZVBN) gestellt werden.

Dafür votierte der Ausschuss einstimmig.

Keine Unterstützung aus den anderen Ratsgruppen gab es dagegen für den Vorschlag des CDU-Fraktionschefs Günter Busch, die 8000 Euro nicht für Planung auszugeben, sondern für eine sehr einfach gehaltene Aufbesserung des Geländes. Auch sein Vorschlag, der Bauhof könne dort verschönernd tätig werden, stieß auf Widerspruch. „Der Bauhof darf überhaupt nicht auf das Bahngelände“, sagte der Leiter Christian Blumenberg. „Um nur in der Nähe der Bahnanlagen arbeiten zu dürfen, brauchten wir eine Zertifizierung. Die haben wir aber nicht.“

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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