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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Ein neuer Regenbogen für Rodenkircher Kinder?

14.03.2019

Rodenkirchen Der Rodenkircher Kindergarten Regenbogen soll neu gebaut werden. Das empfiehlt Bürgermeister Klaus Rübesamen (SPD) den politischen Gremien. Eine Vorentscheidung fällt am Donnerstag, 21. März, im Infrastrukturausschuss des Rates, der ab 16.30 Uhr im Rathaus öffentlich tagt.

Das letzte Wort hat der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag, 28. März, ab 19 Uhr. Klaus Rübesamen macht für die Beschlussempfehlung neben betriebswirtschaftlichen Gründen auch das Kindeswohl geltend.

Ein Neubau am Sportplatz würde gut 1,5 Millionen Euro kosten und wäre damit deutlich teurer als eine Sanierung, deren Gesamtkosten auf 900 000 Euro taxiert werden. Allerdings würde eine Sanierung keine qualitative Verbesserung der Bauteil- und Bauwerkseigenschaften des Kindergartens mit sich bringen, wie es in einem Gutachten des Oldenburger ABIS-Instituts heißt. Stattdessen müssten die 50 im Regenbogen verbliebenen Kinder – wie schon die anderen 58 Kinder aus dem schimmelbefallenen Westtrakt des Gebäudes – während der Sanierung in einen Container umziehen. Allein dessen Nutzung würde mit Auf- und Abbau gut 300 000 Euro kosten.

Und für die Kinder und das Personal wäre eine Unterbringung im Container „eine besondere Herausforderung“, wie es in der Vorlage der Verwaltung heißt. Denn Lärm, Wärme und Kälte belaste sie ebenso wie die Anpassung an die neue Umgebung und veränderte Abläufe.

Zudem seien die für eine Sanierung erforderlichen Mittel nicht im Haushalt 2019 verbucht, der allerdings auch noch nicht vorliegt. Würden diese Mittel aufgenommen, stiege das Defizit von 2,67 auf 3,57 Millionen Euro. Für den Neubau dagegen seien im Investitionsplan für 2020 schon 3 Millionen Euro vermerkt. Denn mit dem Bauen allein ist es nicht getan, auch eine Zuwegung wäre erforderlich. Auch deshalb stellt sich Klaus Rübesamen auf eine kontroverse Diskussion in den Ratsgremien ein.

Auf Nachfrage der NWZ bestätigte der Bürgermeister, dass der geplante Anbau an die Krippe An den Buchen weiterverfolgt wird. Der Entwurf wird ebenfalls im Infrastrukturausschuss beraten.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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