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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

„Land muss Nutria intensiver bekämpfen“

25.04.2019

Rodenkirchen Die Kreisjägerschaft Wesermarsch hat einen neuen Zweiten Vorsitzenden. Einstimmig wählte die Kreismitgliederversammlung Stefan Leihsa, Brake, zum Nachfolger von Karsten Korpis, Hammelwarder Außendeich, der nach sieben Jahren zurückgetreten war.

Der Erste Vorsitzende Tammo Meents, Berne, verwies in seinem Jahresbericht auf das Projekt Fellwechsel, das in der Wesermarsch sehr erfolgreich gestartet sei. Dabei geht es darum, die Felle von Beutegreifern wie Fuchs, Steinmarder, Bisam und Nutria weiterzuverarbeiten – beispielsweise zu Taschen. Für jedes abgegebene Tier wird ein Herkunftsnachweis erstellt. Abgabestelle in der Wesermarsch ist der Schießstand in Burwinkel (Moorriem).

Der Nutria nahm auch einen breiten Raum im Referat von Stephan Johannshon ein. Der 45-jährige Forstwissenschaftler ist Geschäftsführer der Landesjägerschaft und informierte über aktuelle Jagdpolitik.

Der Nutria hat sich in den vergangenen zehn Jahren vom Nordost- und Südwest-Rand Niedersachsens in fast dem ganzen Bundesland ausgebreitet, wo er die Sicherheit von Deichen und Ufern gefährdet. Das aus Südamerika eingeschleppte Nagetier, das bis zu 65 Zentimeter lang und zehn Kilogramm schwer wird, ist von Niedersachsen aus in die Niederlande eingewandert, die zu 60 Prozent unter Normalnull liegen.

Hier werden sie deutlich intensiver bejagt als in Deutschland. Weil auf Bundesebene keine Änderung zu erwarten sei, müsse das Land handeln – auch mit Rücksicht auf die Niederlande, forderte Stephan Johannshon.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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