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Kaninchenschau In Rodenkirchen: Kuschelige Lebewesen zum Streicheln

26.10.2019

Rodenkirchen Plötzlich ist das Kaninchen der Rasse Meissner Widder Schwarz putzmunter. Neugierig sieht es sich in dem etwa zwei Quadratmeter großen Gehege um, in das es Manfred Bliefernich gesetzt hat. Als es sich an dem offenen oberen Rand nach oben zieht, streckt der Züchter-Vorsitzende Arthur Hartmann seine linke Hand aus: Er will das Tier streicheln.

Streicheln sollen dieses und andere Kaninchen auch die Kinder und Jugendlichen, die an diesem Wochenende zur Ortsschau des Rassekaninchenzuchtvereins Rodenkirchen in der Hengsthalle erwartet werden. Thorsten Rother, der Jugendleiter des Vereins, verspricht sich davon Nachwuchs für den überalterten Verein.

Streicheln ohne Stress

Er hatte die Idee mit dem Gehege und legt großen Wert darauf, dass das Tierwohl eingehalten wird: Die Kaninchen sollen bei den Streicheleinheiten nicht in Stress geraten. Deshalb hat er für die Tiere eine Rückzugsmöglichkeit in dem mit Stroh ausgelegten Gehege eingerichtet. Es sollen sich nie mehr als drei Kaninchen zur gleichen Zeit in dem Sechseck aufhalten, und sie sollen nach einer Stunde von Artgenossen abgelöst werden. Ein Züchter ist ständig dabei und passt auf, dass niemand dem Tier – ob mit Absicht oder ohne – etwas zuleide tut.

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Die Kaninchenschau

findet in der Hengsthalle am Rodenkircher Marktplatz statt. Sie öffnet an diesem Sonnabend von 9 bis 19 Uhr und am Sonntag von 9 bis 16.30 Uhr. Der stellvertretende Bürgermeister Horst Mauritschat eröffnet sie offiziell am Sonnabend ab 16 Uhr.

Nur ganz kleine Kinder dürfen kurz in das Gehege, alle anderen setzen sich draußen auf einen der Strohballen und nehmen ein Kaninchen auf dem Schoß. Aus Erfahrung rechnet Ausstellungsleiter Manfred Bliefernich damit, dass die Kinder sich ziemlich lange mit den kuscheligen Lebewesen beschäftigen werden.

Insgesamt 236 Kaninchen aus 19 Rassen und Farbschlägen stellen die Züchter diesmal aus. Die meisten gehören der Rasse Helle Großsilber an. „Sie sehen schön aus und sind eine Fleischrasse“, schildert Manfred Bliefernich ihre Vorzüge. Allein der Vorsitzende Alfred Hartmann, seine Frau Bärbel und sein Sohn Sven präsentieren rund 50 Helle Großsilber. Die übrigen 14 Züchter, darunter der achtjährige Lukas Rother, sind mit jeweils einem guten Dutzend Tieren vertreten.

Günstiger Imbiss

Wie in den vergangenen Jahren erwartet Manfred Bliefernich etwa 250 bis 280 Besucher, die jeweils 1 Euro Eintritt bezahlen; dazu kommen einige Dutzend Kinder und Jugendliche, die kostenlos hereinkommen. Niemand muss hungern oder dursten: Für 1,50 Euro gibt es Kaffee und Torte, für 2,50 Euro Bratwurst und Salat.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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