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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kindergarten Regenbogen In Rodenkirchen: Nicht noch mehr Zeit für Kita-Sanierung verlieren

08.07.2020

Rodenkirchen Der Rat will bei der Sanierung des Kindergartens Regenbogen Rodenkirchen nicht noch mehr Zeit verlieren. Deswegen hat sich das Gremium einstimmig für die Sanierungsvariante ohne neuen Eingang entschieden.

980 000 Euro

sind im Haushalt 2019 für die Sanierung des Kindergartens Regenbogen vorgesehen. 882 000 Euro kostet die jetzt beschlossene Variante. Dazu kommen 90 000 Euro für Ingenieurleistungen sowie weitere Kosten für neue Möbel und den absehbaren Mehraufwand beim Bau.

Dabei halten alle Fraktionen den von der Kindergarten-Leitung gewünschten neuen Eingang zur Sportstraße für sinnvoll. Allerdings hatte die Leiterin Corinna Weinhold-Willms den Wunsch erst spät in die Diskussion über die Sanierung eingebracht.

Umweg zum Eingang

Bislang – und auch nach der Sanierung – ist es so: Der Eingang zum Kindergarten-Gelände liegt an der Sportstraße, aber ins Gebäude kommt nur, wer es umrundet, denn die Eingangstür liegt auf der Rückseite – zur Ostlandstraße hin. Das ist nicht nur unbequem, sondern es verhindert auch, dass die Kinder – wie im Konzept der Einrichtung vorgesehen – auf dem an der Sportstraße gelegenen Spielplatz von den Erzieherinnen unbeobachtet spielen können.

Eine neue Eingangstür würde allerdings eine neue Planung mit neuen Räumen, eine neue Baugenehmigung wegen des Eingriffs in die Außenwand und deutlich höhere Kosten nach sich ziehen – auch weil neue Wege angelegt und alte zurückgebaut sowie der Spielplatz verlegt werden müssten. Das würde auch Zeit kosten – SPD-Fraktionschef Siegmar Wollgam sprach von sechs Monaten.

In spätestens sechs Monaten soll aber endlich die Sanierung beginnen, damit sie zu Beginn des Kindergartenjahres 2021/22 mit Sicherheit abgeschlossen ist. Erforderlich ist sie wegen des Schimmelbefalls, der im Spätsommer 2018 entdeckt wurde. Damals musste eine Regel- und eine Kleingruppe in den Container-Kindergarten am Sportplatz umziehen.

Ab voraussichtlich November können die beiden im Regenbogen verbliebenen Regelgruppen in den dann fertig gestellten Anbau der Kindertagesstätte Löwenzahn An den Buchen umziehen. Zwischenzeitlich war auch über den Neubau eines Kindergartens gesprochen worden, was ebenfalls Zeit kostete.

Spielplatz abtrennen

Weitere Verzögerungen könnten weder Kindern noch Eltern zugemutet werden, sagte Siegmar Wollgam. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Busch regte an, die jetzige Zuwegung vom Spielplatz abzutrennen. „Das ist machbar, ohne dass es gleich Hunderttausende kostet“, sagte er. Leider sei es nicht möglich, den Zugang auf das Gelände an die Ostlandstraße zu verlegen, weil diese keinen Wendeplatz für die Autos der Eltern habe, die ihre Kinder bringen und abholen. Nach der Sanierung werden es täglich etwa 100 Kinder sein.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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