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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Maschinenring: Neue Leute rücken an die Spitze

27.02.2020

Rodenkirchen Peter Cornelius aus Blexerwisch ist neuer Erster Vorsitzender des Maschinenrings Wesermarsch. Die Jahreshauptversammlung in der Markthalle Rodenkirchen wählte den 63-Jährigen am Dienstagabend zum Nachfolger von Renke Harms, Fuchsberg, der im vergangenen Sommer überraschend zurückgetreten war.

Der Maschinenring Wesermarsch

ist ein Zusammenschluss von etwa 540 Landwirten, Lohnunternehmern und landwirtschaftlich Interessierten. Ziel ist mehr Wirtschaftlichkeit durch die Vermittlung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen und Produkten. Neben Maschinen vermittelt der Verein vor allem Betriebshelfer und Futtermittel.

„Renke hat für den Maschinenring gebrannt“, würdigte Cornelius seinen Vorgänger. Harms habe in den 15 Jahren seiner Amtszeit stark zur Weiterentwicklung des Maschinenrings beigetragen, etwa durch die Einführung von fest angestellten Betriebshelfern.

Einstimmig für Verhoef

Neuer Erster Stellvertreter wurde als Nachfolger von Peter Cornelius der 32-jährige Landwirt Douwe Witbaard, der zuvor Beiratsmitglied gewesen war. An seine Stelle wählten die 120 Anwesenden den 30-jährigen Milchviehhalter Oliver Verhoef aus Butjadingen in den Beirat. Wiedergewählt wurden Malte Lübben in den Vorstand sowie Mathias Arning, Frerk Francksen und Ralf Schnatbaum in den Beirat. Nicht zur Wahl stand der 2. Stellvertreter Rainer Mönnich.

Als neuer Vertreter des Kreislandvolks gehört Dirk Hanken dem Vorstand des Maschinenrings an; er hat Hendrik Lübben abgelöst.

Ende vergangenen Jahres zählte der Maschinenring 538 Mitglieder – 12 mehr als zu Beginn des Jahres. Dazu hat auch die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit beigetragen, von der die Geschäftsführerin Anne Vagt-Poelmann berichtete. So stellte sich der Maschinenring bei Landvolksvereinen, in Berufsschulklassen und beim Grünlandtag in Hude vor.

Der Umsatz mit Arbeiten und Dienstleistungen erreichte im vergangenen Jahr 2,18 Millionen Euro; 440 Auftraggeber und 166 Auftragnehmer erwirtschafteten ihn. Größter Zweig sind die Betriebshelfer und Haushaltshelferinnen mit einem Anteil am Umsatz von rund 40 Prozent: Sie erwirtschafteten 3,4 Prozent mehr als 2018, nämlich 869 000 Euro.

Um 14 Prozent auf 427 000 Euro stieg der Umsatz mit Futtermitteln; Grund war die Dürre. Der Umsatz mit Mäh- und Erntegeräten nahm um 15 Prozent auf 334 000 Euro zu. Das größte Wachstum verursachte aber die neue Düngeverordnung: Für Gülle- und Dungausbringung sowie Nährstoffvermittlung und Dokumentation ging der Umsatz um 19 Prozent auf 326 000 Euro hoch.

Minus 33 Prozent auf 36 000 Euro verzeichnete der Ring dagegen bei Bodenbestellung, -bearbeitung und -düngung. Um satte 61 Prozent auf 5300 Euro ging der Umsatz mit Schleppern und Arbeitsgeräten zurück. Der Mietschlepper war nur 54 Stunden im Einsatz.

Ausgaben steigen

Die Einnahmen erreichten 735 500 Euro, die Ausgaben 708 200 Euro, womit ein Gewinn von 27 300 Euro erwirtschaftet wurde. Nach dem Haushaltsvoranschlag soll der Gewinn in diesem Jahr auf 3800 Euro schrumpfen, denn Einnahmen von 745 000 Euro stehen Ausgaben von 741 200 Euro gegenüber.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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