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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Maschinenring Tagt In Rodenkirchen: Jetzt für alle Bürger im ländlichen Raum

30.03.2019

Rodenkirchen Um sich für die Zukunft fit zu machen, will der Maschinenring Wesermarsch „vom besten Dienstleister für die Landwirtschaft zum besten Dienstleiter für den ländlichen Raum“ avancieren. Dieses Ziel soll durch Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) erreicht werden, die ihre Dienste auch Nichtmitgliedern anbieten kann.

Den Weg dafür machte die Jahreshauptversammlung des als Verein organisierten Maschinenringes mit einer Satzungsänderung in der Markthalle einstimmig frei.

Nachfrage steigt

Als Verein dürfe der Maschinenring nur für die derzeit 533 Mitglieder tätig sein, erläuterte Vorsitzender Renke Harms den gut 100 Anwesenden. Aber bereits jetzt gebe es auch zahlreiche Anfragen von Nichtmitgliedern nach haushaltsnahen Dienstleistungen.

Dies sei nicht nur eine Folge der landwirtschaftlichen Entwicklung mit vielen Aussteigern, sondern auch des demografischen Wandels, machte Uwe Weddige deutlich. Der Geschäftsführer des Landesverbandes der 31 Maschinenringe in Niedersachsen wies auf die steigende Zahl der auf Hilfe angewiesenen älteren Menschen im ländlichen Raum hin. Dort gebe es für die Maschenringe Möglichkeiten, sich einzubringen, womit neue Arbeitsplätze geschaffen würden.

Die jetzt mögliche Gründung einer GmbH, deren alleiniger Gesellschafter dann der Maschinenring wäre, war jedoch nicht der einzige Grund der von Uwe Weddige erläuterten Änderung der Satzung. Die stammt noch aus dem Gründungsjahr 1979 und wurde den geltenden Ordnungen und Gesetzen sowie den Bedürfnissen des Maschinenrings angepasst. Obwohl etliche Formulierungen präzisiert wurden, umfasst sie nur noch sechs statt elf Seiten.

2018 sei für die Landwirtschaft ein außergewöhnliches und schwieriges Jahr gewesen, sagte Renke Harms in seinem Jahresbericht. Die Schäden hätten durch die Dürrehilfe des Bundes nicht ausgeglichen werden können.

Umsatz deutlich höher

Dass die Dürre auch Auswirkungen auf das Geschäft des Maschinenringes hatte, belegte dessen neue Geschäftsführerin Anne Vagt-Poelman mit Zahlen. Während es erhebliche Einbußen bei den Dienstleistungen im Bereich der Erntearbeiten geben habe, konnten die Umsätze bei der Gülle- und Düngeausbringung sowie bei den Futtermitteln deutlich gesteigert werden. Insgesamt habe sich der Jahresumsatz um mehr als 400 000 auf 2,05 Millionen Euro erhöht.

Von den 18 festangestellten Betriebshelfern und Haushaltshilfen, davon 18 Hauptberufliche und sechs Teilzeitkräfte, sowie den 13 nebenberuflichen Mitarbeitern des Maschinenringes wurden im vergangenen Jahr 35 134 Einsatzstunden in den Mitgliedsbetrieben, deren Zahl um 31 gestiegen war, geleistet.

Bei den Wahlen wurde Rainer Mönnich einstimmig als Vorstandsmitglied bestätigt. Dem Führungsgremium gehören neben Renke Harms und Mönnich (3. Vorsitzender) auch Peter Cornelius (2. Vorsitzender) sowie Hendrik Lübben (Vertreter des Kreislandvolks), Uwe Ralle (Landwirtschaftskammer) und Malte Lübben (Lohnunternehmen) an. Erneut in den Beirat gewählt wurden Jürgen Schwäke, Willem Vos und Douwe Witbaard. Weitere Mitglieder des Gremiums sind Mathias Arning, Frerk Francksen, Henning Janßen, Rulf Meents, Ralf Schnatbaum und Frank Siede.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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