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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

„Da lernt man Freunde kennen“

19.01.2019

Rodenkirchen Wenn Ehrenamtliche in Rodenkirchen etwas auf die Beine stellen, ist ein Mann fast immer dabei: Martin Landwehr. Nicht abseits stehen und meckern, sondern dabei sein und helfen – das ist die Devise des 55-jährigen Elektromeisters.

Deshalb ist er als Kandidat für die Aktion Mensch des Jahres von NWZ und Oldenburgischer Landesbank (OLB) vorgeschlagen wurden – und zwar von Rolf Mannott, der vor einem Jahr selbst Mann des Jahres gewesen ist. „Wenn man ihn fragt, ist er da“, begründet Rolf Mannott, der Vorsitzender des Bürgervereins Achterdorp ist.

Gemeinsam mit anderen Bürgervereinen haben beide die neue Weihnachtsbeleuchtung organisiert. „Organisation ist mein zweiter Vorname“, sagt Martin Landwehr, der seit 15 Jahren Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Rodenkirchen ist.

Als Soldat gekommen

Gebürtiger Rodenkircher ist er nicht. Geboren wurde er 1963 in dem Dorf Bieste unweit des Alfsees im Osnabrücker Land. Nach der Ausbildung zum Elektriker verpflichtete Martin Landwehr sich bei der Bundeswehr – und so kam er im Sommer 1983 nach Rodenkirchen.

Er fühlte sich wohl in der Stadland-Kaserne und übernahm bald Aufgaben in der Unteroffiziersvereinigung. So organisierte er als Heimunteroffizier eine Western-Night auf dem Rodenkircher Marktplatz. 1987 musste er die Kaserne verlassen: Sie war überfüllt. Er fand eine Wohnung im Haus Friesenstraße 21, in dem er heute noch wohnt. Seit 2011 gehört es ihm.

1994 heiratete er seine Frau Manuela: „Das war das Beste, was mir passieren konnte.“ Er war Mitglied der Singgemeinschaft Stadland und im Bürgerverein Strohausen kümmerte er sich als Gerätewart um den Maibaum; um den Pfingstbaum kümmert er sich beim Pfingstbaumclub Vivat Hartwarden.

In die Siedlergemeinschaft lockte ihn seine alte Heimat: Der Verband veranstaltete jedes Jahr Zeltlager am Alfsee. Manuela und Martin Landwehr halfen mit: Er war in der Spülküche. „Da lernt man Freunde kennen.“ Für die Siedlergemeinschaft veranstalteten sie das Luftkegeln und gestalten Marktwagen. Prägend war der Kampf gegen die Straßengebühren für die ungewollte Neugestaltung der Nebenanlagen. Da zeigte sich die Stärke des Verbands mit seinen Anwälten.

Sechs neue Sterne

Beim Rad-Event Runde Sache ist er ebenfalls zu finden – gelegentlich in gelber Weste als Streckenposten. Auch die neue Weihnachtsbeleuchtung ist ihm mit zu verdanken: Er hat gespendet, organisiert und aufgebaut. „Wer einen Tag im Korb eines Staplers verbracht hat, weiß, was er getan hat“, sagt Martin Landwehr. In diesem Jahr, verrät er, soll die Schulstraße beleuchtet werden. Sechs Sterne werden gekauft.

Auch den Roonkarker Wiehnachtsmarkt der Bürgervereine hat er mit vorbereitet. Zudem war er bei dem Fest im Weihnachtsmann-Kostüm unterwegs. Dieses Jahr findet der Markt wieder statt.

Und seit mehr als zehn Jahren ist Martin Landwehr bei nahezu jeder Ratssitzung als Zuschauer anwesend. Er will wissen, was läuft. Selbst Ratsherr werden will er aber nicht, obwohl ihm zweimal die Kandidatur angeboten worden ist. „Man kann aus dem Hintergrund mehr erreichen, als wenn man Ratsmitglied ist.“

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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