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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Park & Ride in Rodenkirchen mit Hindernissen

17.01.2019

Rodenkirchen Wer mit dem Rad zum Bahnhof fährt, kann es jetzt kostenlos unter einem regensicheren Dach abstellen. Damit ist das erste Kapitel der neuen Park & Ride-Anlage am Rodenkircher Bahnhof abgeschlossen. Andere sind aber noch offen.

Sechs Wochen Pause

Dabei sollte die Anlage eigentlich schon zum Rodenkircher Markt 2018 fertig sein, was beim ersten Spatenstich Ende Mai noch einmal bekräftigt worden war. Aber Schwierigkeiten bei der Auftragsvergabe und der Rechnungsprüfung hatten zu Verzögerungen geführt, sagte Claudia Ottke vom Bauamt der Gemeindeverwaltung am Mittwoch auf Anfrage der NWZ.

Die Folge: Die Baustelle war nicht nur nicht zum Roonkarker Mart abgeschlossen, sondern das Fest der Feste verzögerte die Arbeiten sogar noch erheblich. Denn schon am 3. September musste die Baustelle abgeräumt werden, und in der zweiten Oktoberwoche musste sie komplett neu installiert werden.

Kurz vor Weihnachten vereitelte das Wetter die Hoffnung, dass die vier Zentimeter starke Deckschicht noch aufgetragen werden konnte. „Wir haben uns für einen polymermodifizierten Asphalt entschieden, der sehr langlebig ist, aber auch sehr empfindlich beim Einbau“, sagte Claudia Ottke. Es müsse 10 Grad warm und trocken sein, damit dieser Asphalt problemlos eingebaut werden könne, erläuterte sie. Mit einer solchen Wetterlage ist kaum vor Ende März zu rechnen. Wenn sich der Winter lange hält, kann es auch Ende April werden.

Deshalb bleibt dieser Teil der Straße Am Markt zwischen Lange Straße und Marktplatz gesperrt. Das wiederum hat zur Folge, dass die Bushaltestelle nicht, wie geplant, vom Marktplatz zur Park & Ride-Anlage verlegt werden konnte. Dummerweise ist aber das Buswartehäuschen schon an seinen neuen Standort verfrachtet worden. Deshalb stehen Fahrgäste, die am Marktplatz auf den Bus warten, bei schlechtem Wetter buchstäblich im Regen. „Das geht gar nicht“, sagte Bürgermeister Klaus Rübesamen. Deshalb will er, dass der Bauhof die beiden in Schwei abgebauten Betonwartehäuschen am Marktplatz aufstellt.

An der erneuerten Straße sind 21 Auto-Parkplätze eingerichtet, darunter einer für Behinderte. Sie können zurzeit nicht genutzt werden. Die stabile Tragschicht kann nicht für Verkehr freigegeben werden, weil die vier Zentimeter Deckschicht fehlen: Die Felgen von Bussen und Autos könnten an den derzeit zu hohen Kanten Schaden nehmen, Radfahrer könnten wegen dieser Kanten stürzen.

Mit Vorhängeschloss

Auch das Kernstück der Anlage, das Parkhaus für Fahrräder, steht nicht voll zur Verfügung. Zwar können die 18 frei zugänglichen Stellplätze genutzt werden, nicht aber die 36 abgeschlossenen Plätze. „Da muss noch mal nachgebessert werden“, sagt Klaus Rübesamen. So ist der Dachabschluss wellig und die Tür zum abgeschlossenen Teil schließt nicht richtig. Derzeit ist sie notdürftig mit einem Vorhängeschloss gesichert. Das einzig Gute daran: Noch ist die Anlage nicht abgenommen.

Positiv vermerkt Claudia Ottke, dass das Interesse an den 36 verschlossenen Plätzen groß ist, denn ihr liegen schon mehrere Anfragen vor. Wer einen Platz bucht, soll einen Chip für die Tür bekommen; der Preis steht noch nicht fest.

Bis zum Frühjahr sollen die Mängel behoben sein. Dann soll nach Möglichkeit auch der Rundweg um den Petit-Caux-Platz neu asphaltiert werden – selbstverständlich mit polymermodifiziertem Asphalt.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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