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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Anlage soll Ende September fertig sein

25.05.2018

Rodenkirchen „Was lange währt, wird endlich gut“, besagt eine Redewendung, die auf ein jetzt begonnenes Projekt in Rodenkirchen zutreffen könnte. Nachdem die ersten Planungen bereits Ende der 1990er-Jahre erarbeitet worden waren, erfolgte am Donnerstagmittag nun endlich der erste Spatenstich für die neue Park-&-Ride-Anlage am Rodenkircher Bahnsteig.

Dort wird jetzt der Bereich zwischen Feuerwehrhaus/Markthalle, Bahnhofsgebäude, Bahnsteig und Marktstraße mit einem Kostenaufwand von rund 1,03 Millionen Euro neu gestaltet.

„Es war ein langes und spannendes Verfahren, bei dem wir einige Schwierigkeiten aus dem Weg räumen mussten“, machte Bürgermeister Klaus Rübesamen deutlich. Er befürchtet, dass es während der Bauarbeiten noch weitere Überraschungen geben könnte. Beim ersten Spatenstich wurde das Gemeindeoberhaupt von den Fraktionsvertretern Elke Kuik-Janssen (Grüne), Günter Busch (CDU), Horst Mauritschat (SPD) und Michael Sanders (FDP), von Bauamtsmitarbeiterin Claudia Ottke und von Projektleiter Markus Sturm (Agentur Stationova in Berlin) unterstützt.

Von den 1,03 Millionen Euro Baukosten muss die Gemeinde 489 000 Euro selbst finanzieren. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) bezuschusst das Projekt mit 431 000 Euro. Weitere 110 000 Euro kommen vom Zweckverband Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen (ZVBN). Ursprünglich hatte die Gemeinde mit einer deutlich höheren Förderung gerechnet. Der Grund für die geringeren Fördermittel ist das Ergebnis einer Verkehrszählung, die eine viel zu geringe Inanspruchnahme des Bahnlinienangebots in Rodenkirchen gezeigt hatte.

Mit der neuen Park-&-Ride-Anlage wird die bisherige Ladestraße an der Westseite der Bahnstation ausgebaut. Gleichzeitig entstehen dort 21 gebührenfreie Fahrzeug-Abstellplätze, ein Behinderten-Parkplatz und zwei Stellplätze für Kräder. Zudem werden 56 Fahrradabstellplätze geschaffen, von denen sich 36 in einer Sammelschließanlage befinden. Auch werden zwei barrierefreie Bushaltestellen mit Wetterschutzhäusern und digitaler Anzeigetafel für die Abfahrtszeiten der Busse und Züge Bestandteil der neuen Park-&-Ride-Anlage sein.

Beantragt hatte die Gemeinde 30 Pkw-Parkplätze und 84 Fahrradstellplätze. Die LVNG-Zähler hatten jedoch festgestellt, dass ein so großer Bedarf am Rodenkircher Bahnsteig gar nicht besteht. Auch eine Förderung von Parkplätzen und Stellpätzen auf der Ostseite des Bahnsteigs kam daher nicht in Betracht. Die muss die Gemeinde, wenn sie es denn noch will, ohne eine Förderung vom Land errichten.

Die jetzt begonnenen Bauarbeiten sollen weitestgehend bis zum Ende September stattfindenden Roonkarker Mart abgeschlossen sein, kündigte Markus Sturm von der Agentur Stationova in Berlin an, die die Pläne für die neue Rodenkircher Anlage erstellt hat. Bauausführende Firma ist das Nordenhamer Unternehmen Stührenberg.

Rolf Bultmann
Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2202

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