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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Schafauktion In Rodenkirchen: Abschied nach 85 Jahren – jetzt geht’s nach Cloppenburg

12.08.2019

Rodenkirchen Die Niedersächsische Schafauktion am Sonnabend auf dem Marktplatz in Rodenkirchen war auch eine Abschiedsvorstellung. Nach 85 Jahren fand die Veranstaltung zum letzten Mal in Rodenkirchen statt. „Darüber sind wir sehr traurig“, sagte der Stadlander Bürgermeister Klaus Rübesamen. Allerdings zeigte er Verständnis für die wirtschaftlichen Zwänge, die die Ausrichter dazu veranlasst haben, die Auktion künftig in der Cloppenburger Münsterlandhalle abzuhalten.

Bei der letzten Schafauktion in Rodenkirchen begann der Auftrieb – wie in den Jahren zuvor – bereits am frühen Morgen. In den Gehegen vor der Hengsthalle konnten Interessierte die Schafe schon einmal in Augenschein nehmen.

Auf dem Platz vor der Halle führten die Züchter ihre Schafe den Wertungsrichtern vor. 119 Tiere aus 7 Rassen waren vertreten: Weißköpfiges Fleischschaf, Schwarzköpfiges Fleischschaf, Blauköpfiges Fleischschaf, Charollais, Suffolk, Merino-Landschaf und Berrichon du Cher.

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Mit seinen Suffolk-Schafen gewann Jochen Fass aus Wilhelmshaven den Preis des Landesschafzuchtverbandes Weser-Ems. In der Weißkopf-Kategorie gewann Meike Avramut-Lampe aus Jade den Titel, während Heiko Schmidt aus Ranzenbüttel die Ehrenurkunde der Landwirtschaftskammer (LWK) erhielt. Weitere LWK-Ehrenurkunden gingen an Marten und Martin Dorstmann aus Moormerland (Charollais und Berrichon du Cher) sowie an die Wuttge GbR aus Krummhörn (Schwarzköpfe).

Bevor die von Dieter Brockhoff geleitete Auktion begann, wurden der Vorsitzendes des Landes-Schafzuchtverbandes Weser-Ems, Heiko Schmidt, Bürgermeister Klaus Rübesamen und Ute Nordhausen, die bei der Stadlander Bürger- und Touristikinformation tätig ist, für ihr großes Engagement für die Schafauktion mit Präsenten geehrt.

„Wir sind sehr traurig, dass die Traditionsveranstaltung künftig nicht mehr hier stattfindet“, sagte Bürgermeister Klaus Rübesamen. Die Wirtschaftlichkeit habe jedoch Vorrang. Die Halle in Cloppenburg biete gegenüber dem Rodenkircher Marktplatz den Vorteil, dass die Veranstaltung nicht vom Wetter beeinträchtigt werden könne. Ausländische Käufer hätten zudem die Möglichkeit, die erworbenen ohne Quarantäne gleich mitzunehmen. Einen besonderen Dank richtete der Bürgermeister an Heiko Schmidt, der bis zum Schluss versucht hatte, die Schafauktion in Rodenkirchen zu halten.

Veranstalter waren der Landesschafzuchtverband Weser-Ems und der Stader Schafzuchtverband.

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