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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Spendentour: Im Kleinbus nach Gambia

21.11.2019

Rodenkirchen „Wir wollen es noch einmal wagen“, sagt Dieter Lieken. Der Unternehmer aus Mittenfelde ist jetzt 64 Jahre alt, und er plant den nächsten Spendenkonvoi nach Gambia. Zusammen mit 13 weiteren Aktiven seiner Regionalgruppe Nord der Projekthilfe Dritte Welt will er mit fünf Kleinbussen die knapp 7000 Kilometer von Rodenkirchen in den westafrikanischen Kleinstaat fahren. Am 11. Oktober 2020 soll es losgehen.

Und zwar um 3 Uhr morgens in Rodenkirchen. Denn als erstes Ziel steuern die Mercedes-Kleinbusse eine Silberhochzeit an. Drei der Feiernden werden direkt in die Wagen einsteigen und mit nach Gambia fahren. Außerdem packen die Fahrer die Reste des Buffets ein. Denn unterwegs werden sie wohl Hunger bekommen.

Schon seit den 90er Jahren unterstützt die Projekthilfe mit Sitz in Bochum mehrere Vorhaben in Gambia. Angefangen hatte alles mit einer Buschklinik. Sie ist seitdem gewachsen, und es sind weitere Projekte hinzugekommen: ein Kindergarten mit Vorschule und einige Gartenbauprojekte. Finanziert werden sie auch mit Spenden aus der Wesermarsch. Ein kleiner Teil dieser Spenden kommt bei den Konvois zusammen, die die Projekthilfe im Abstand von jeweils drei oder vier Jahren zusammenstellt. Ganz nebenbei bieten diese Konvois Gesprächsstoff und fördern damit das Interesse an der Gambia-Hilfe.

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Dieter Lieken, der Vorsitzende der Regionalgruppe Nord, ist der älteste Mitfahrer, als Jüngste ist Rieke Wiese mit dabei. Die Krankenschwester, die vor einem Jahr schon in der Buschklinik geholfen hatte, wird dann 23 Jahre jung sein.

Fähre nach Tanger

Der erste Tag der Tour endet nach 1400 Kilometern in Montpellier an der französischen Mittelmeerküste. Weiter geht‘s nach Granada im tiefen Süden Spaniens und von dort aus nach Algeciras, wo der Konvoi die Fähre nach Tanger, der Hafenstadt in Nordmarokko, nimmt.

Nach einem Ruhetag in Marrakesch geht es weiter durch die Westsahara und Mauretanien in den Senegal und von dort aus in das Dorf Jahaly, wo die Fahrer am zwölften Tag ankommen wollen. Dort stehen die Buschklinik und die anderen Projekte.

In der Hauptstadt Banjul schließlich verkaufen die Konvoi-Fahrer die Kleinbusse; der Erlös kommt den Projekten zugute. Gekauft werden die Kleinbusse, die etwa 15 Jahre alt sind, aus Spenden. Die Fahrer bringen sie für einige 100 Euro auf Vordermann, bevor es losgeht.

Damit auch genügend Spenden zusammenkommen, planen die Gambia-Helfer mehrere Veranstaltungen. Der erste Termin ist ein kleiner Weihnachtsmarkt an diesem Sonnabend, 23. November, in Edewecht.

Drei Veranstaltungen

In der Wesermarsch sind drei Veranstaltungen geplant:  ein Auftritt des Plattschnackers Gerd Spiekermann am Mittwoch, 19. Februar, in der Mittenfelder Diele mit Tombola,  „Klassik am Deich“ im Juni im Garten von Sonja Fleuch in Strohausen; Sonja Fleuch ist Mitarbeiterin im Pflegezentrum von Lieken&Bremer und war schon einmal in Gambia; sowie  eine Fährparty in der zweiten Juni-Hälfte auf der Weserfähre Golzwarden/Sandstedt.

Zudem sammeln die Konvoi-Fahrer Kilometer-Spenden für ihre Tour.

Ingo Lieken, der Schatzmeister der Regionalgruppe, freut sich schon auf die Fahrt im Konvoi, auch wenn sie wieder anstrengend werden dürfte. „So eine Tour ist wie ein Überraschungsei, in dem ja auch mehrere Sachen sind“, sagt der 59-jährige Bruder von Dieter Lieken. „Da ist zunächst einmal der gute Zweck, dann ein bisschen Abenteuer und zum Schluss ein paar Tage Erholung.“

Anders als sein Bruder Dieter kann sich Ingo Lieken gut vorstellen, noch weitere Konvois nach Gambia mitzufahren.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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