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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Jedes 3. Auto braucht 2. Anlauf

05.02.2019

Rodenkirchen Die meisten Autos, die beim TÜV in Rodenkirchen vorgefahren werden, sind absolut mängelfrei: 56,4 Prozent. Das teilt die TÜV Nord Group in ihrer Statistik für 2018 mit.

Bei 13,5 Prozent der vorgestellten Autos fanden die Sachverständigen von der Molkereistraße nur geringe Mängel, so dass sie auch sie die Prüfung auf Anhieb bestanden. Mit anderen Worten: Exakt 69,9 Prozent aller vorgeführten Autos bekamen gleich eine TÜV-Plakette mit zwei Jahren Gültigkeit.

Das ist sozusagen die glänzende Seite der Plakette. Die andere Seite: Bei immerhin 30,1 Prozent der vorgeführten Kraftfahrzeuge entdeckten die Kfz-Mechaniker so gravierende Mängel, dass eine umgehende Reparatur erforderlich war. Anschließend wurden die Fahrzeuge einer Nachprüfung unterzogen, ehe sie eine neue Plakette bekamen.

Regelmäßig gewartet

Dabei fuhren keineswegs nur relativ neue Autos auf die Prüfanlage an der Molkereistraße: Im Durchschnitt waren die vorgeführten Kraftfahrzeuge 11,7 Jahre alt und hatten einen Stand von 141 000 Kilometern auf dem Tacho.

Stationsleiter Horst Beeken sieht für die positive Entwicklung zwei Ursachen: Zum einen bauen die Hersteller sichere Autos und legen Wert auf Langzeitqualität, sagt der Fachmann. Zum zweiten kümmern sich die Autofahrer in Zeiten guter Wirtschaftsdaten aber auch um Wartung und Pflege ihrer fahrbaren Untersätze und nehmen fällige Termine zur Inspektion und Instandhaltung wahr.

Dennoch hat der Rodenkircher TÜV-Stationschef auch in dieser insgesamt guten Lage einen Wunsch an die Autofahrer: „Vor Antritt der Fahrt sollte ein kurzer Check der Beleuchtungsanlage zur Regel werden.“ Denn gerade die Beleuchtungsanlage liegt in der TÜV-Mängelstatistik ganz vorn. Dabei seien Kontrolle und Reparatur in der Regel leicht zu bewerkstelligen, betont Horst Beeken.

Langlebige Technik

Allerdings sei die Quote er erheblichen Mängel in diesem Bereich erneut gesunken, was auch an langlebiger Technik wie LED liege.

Nach Licht und Elektrik sind „Umweltbelastung“, „Achsen, Räder, Reifen“ und „Bremsen“ die häufigsten Mängelgruppen in der TÜV-Statistik.

Je älter die Fahrzeuge sind, desto wahrscheinlicher wird es, dass sie die neue Plakette erst im zweiten Anlauf bekommen. Nach drei Jahren findet der TÜV nur bei 5,8 Prozent der Fahrzeuge erhebliche Mängel, nach fünf Jahren wird er schon bei 10,5 Prozent fündig. Beim Durchschnittsalter von elf Jahren brauchen sogar 29,4 Prozent der Autos einen zweiten Anlauf.

Die wenigsten Mängel in allen Altersklassen weist der Porsche 911 auf. Schlecht schneidet dem TÜV-Report zufolge der Dacia Logan ab, der in drei Altersklassen die rote Laterne trägt.

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Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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