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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Rücksichtslose Radfahrer ein Ärgernis

29.04.2015

Nordenham Was gefällt den Nordenhamern in ihrer Stadt? Wo müsste dringend nachgebessert werden? Am Stand der Rollenden NWZ-Redaktion am Dienstag auf dem Wochenmarkt konnten die Nordenhamer Dampf ablassen, aber auch Lob verteilen. Viele machten von dieser Gelegenheit Gebrauch.

Einer von ihnen ist Heinz Renken. Der 77-Jährige findet das Verhalten vieler Fahrradfahrer in Nordenham unmöglich. „Da wird gerast und auf der falschen Seite gefahren. Das ist vor allem für Kinder und ältere Leute sehr gefährlich.“ Die Polizei müsste nach Meinung des Rentners in der Innenstadt viel präsenter sein.

Auch Margitta Oonk hat schon oft gefährliche Situationen mit Radfahrern erlebt. Die 71-Jährige aus Ellwürden ist alles andere als begeistert, wenn Radfahrer in der Fußgängerzone oder auf dem Wochenmarkt unterwegs sind. Im Großen und Ganzen fühlt sich die Ellwürderin aber sehr wohl in der Stadt. „Es gibt viele nette Menschen hier. Nur das Angebot an Bekleidungs- und an Schuhgeschäften könnte größer sein.“

Für Edeltraut Giersch ist der Zustand vieler Radwege ein Ärgernis. „Da wird man manchmal richtig durchgeschüttelt. Es müsste dringend saniert werden“, meint die 76-Jährige, die fast täglich mit dem Rad unterwegs ist.

Heinz Uecke ärgert sich darüber, dass vor allem junge Autofahrer in der Stadt viel zu schnell fahren. Dem 85-Jährigen ist dies besonders in der Nähe des Jahnparkplatzes und des E-Centers in Atens aufgefallen. „Da rasen viele Autofahrer von den Parkplätzen. Das ist sehr gefährlich.“

Renate Ochmann findet es furchtbar, dass so viel Müll an den Straßen herumliegt. Die 81-Jährige appelliert an ihre Mitbürger, darauf zu achten, dass die Stadt sauber bleibt. Die Rentnerin wohnt in der Hermann-Ehlers-Siedlung. „Da ist es besonders schlimm“, findet sie.

Steffen Bergsma ist der Meinung, dass in Nordenham mehr für Jugendliche getan werden müsste. „Ideal wäre ein Treffpunkt, wo man Fußball oder Tischtennis spielen kann“, sagt der 17-Jährige. Seiner Meinung nach wird allgemein zu wenig für Jugendliche angeboten.

Rundum zufrieden mit ihrer Heimatstadt ist Edith Zurhold-Duvieuxbourg. Seit 1973 lebt die gebürtige Französin in Nordenham. „Seitdem ist die Stadt immer schöner geworden“, sagt die 67-Jährige. „Es gibt hier alles, was man braucht. Und wenn man mal zum Arzt muss, kommt man schnell an die Reihe.“ Edith Zurhold-Duvieuxbourg schätzt die familiäre Atmosphäre: „Man kennt hier Hinz und Kunz. Das ist sehr schön.“

Toni Reshat lebt gerne in Nordenham. Kritisch betrachtet allerdings den Zustand vieler Straßen. Ausgerechnet die zum Krankenhaus führende Albert-Schweitzer-Straße sei mit Schlaglöchern übersät. „Dagegen muss dringend etwas unternommen werden“, meint der 67-Jährige. Ärgerlich findet er es zudem, dass der Bahnhof immer mehr verkommt. Einen Abriss des maroden Gebäudes hält Toni Reshat jedoch nicht für die richtige Lösung, weil der Bahnhof ein „wichtiges Denkmal für Nordenham“ sei.

Karin Guby (70) und Bernd Kraffzick (71) sind zwar keine Nordenhamer, reisen aber regelmäßig aus Jeßnitz bei Bitterfeld zu Verwandtenbesuchen in die Unterweserstadt. Sie schätzen an Nordenham, dass die Stadt „gepflegt ist und einen guten Eindruck macht“. Besonders der Wochenmarkt gefällt ihnen. Jedoch ist Karin Guby und Bernd Kraffzick aufgefallen, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Läden in den Innenstadt aufgegeben haben. „Da muss die Politik eingreifen“, sagt Bernd Kraffzick.

Ein Ärgernis ist für Horst Schuleit, dass viele Radfahrer sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Zum Beispiel komme es oft, dass sie auf Bürgersteigen oder in der Fußgängerzone fahren. Der 74-Jährige, der „sehr gerne“ in Nordenham lebt, würde es begrüßen, wenn die Stadt die Beschilderung verbessern und es mehr mehr Kontrollen geben würde.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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