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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Immobilien: „Sahnestück“ an Kaje besser für Tourismus nutzen

26.07.2013

Brake Das frühere Tanzlokal „Admiral Brommy“, genau gegenüber dem Telegraph an der Kaje gelegen, soll seniorengerechten Wohnungen weichen. Das ist, wie berichtet, der Plan von Jens-Uwe Thormählen aus Bardenfleth, der das Gebäude und das nördlich angrenzende Grundstück aus einer Insolvenz-Masse erstanden hatte.

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Holger Kromminga kritisiert nun das Vorhaben Thormählens. Und auch die Vorsitzende des BrakeVereins, Karola Ott, kann sich eine andere, nach ihrer Meinung bessere Nutzung für Gebäude und Grundstück vorstellen.

„Auf der einen Seite bemüht sich der BrakeVerein verzweifelt, darum die Innenstadt wieder zu beleben. Auf der anderen Seite soll ein innerstädtisches und touristisches Sahnestück einer Nutzung als Seniorenwohnanlage zugeführt werden. An dieser Diskrepanz zeigt sich die völlige Konzeptlosigkeit der Verwaltung, wenn es um die Innenstadt geht“, meint in einer Presseerklärung Holger Kromminga.

In nahezu allen Gutachten der vergangen Jahre werde empfohlen, den Bereich an der Kaje mit Blick auf Hafen, Weser und Harriersand touristisch auszubauen und dadurch auch den Handel im Stadtzentrum zu stärken, so Kromminga. Seniorengerechte Wohnungen seien zwar notwendig und wichtig. Sie entsprächen aber in keiner Weise den Empfehlungen der Gutachter, in diesem Bereich touristische Schwerpunkte zu setzen.

Ein weiteres Problem bei den geplanten altengerechter Wohnungen an der Kaje sieht der SPD-Chef darin, dass die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, also Lebensmitteln, dort nicht ausreichend gesichert sei. „Wo sollen ältere Menschen, die meistens nicht mehr mobil sind, einkaufen?“ fragt sich Kromminga.

Bürgermeister Roland Schiefke hatte auf Nachfrage der NWZ gesagt, dass er einen Abriss des alten „Brommy“ zwar bedauern würde, er aber auch Verständnis für den Eigentümer habe und sich freuen würde, wenn dieser Bereich optisch wieder aufgewertet wird. „Die weitreichenden Folgen einer Fehlnutzung des touristischen Kerngebietes durch Seniorenwohnungen scheint der Bürgermeister nicht zu erkennen“, meint dazu Holger Kromminga.

Unterdessen regt Karola Ott als Vorsitzende des BrakeVereins an, das alte „Brommy“ für ein Hotel zu nutzen. Der BrakeVerein beklagt seit Jahren, dass die Zahl der Betten, die Touristen – darunter vor allem Fahrrad- und Kurzurlauber – in Brake zur Verfügung stehen, nicht ausreicht. Diese Lücke, so Karola Ott, könnte auf dem Grundstück des „Admiral Brommy“ geschlossen werden – vielleicht sogar in Kooperation mit dem schräg gegenüber liegenden Hotel am Strom.

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