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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Rönnelausbau: Falsche Baugrundbewertung wird moniert

24.10.2019

Sandfeld /Käseburg In einem Schreiben an das Niedersächsische Umweltministerium hat Heiko Wöhler auch eine Fachdienstaufsichtsbeschwerde gegen die Braker Geschäftsstelle des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) eingelegt. Zum geplanten Ausbau der Rönnel – auch im Bereich der Deponie Käseburg – stellte er fest, dass die Planungen auf falschen Baugrundbewertungen basierten.

Im Namen des Bürgervereins Sandfeld hatte er Einspruch gegen den Ausbau der Rönnel von Käseburg nach Brake eingelegt. Die Rönnel verläuft direkt entlang der Deponie. „Das nimmt Formen an, die für mich kaum noch fassbar sind“, sagte er. Trotz zahlreicher kritischer Anmerkungen höre er nur immer wieder „Der Kanal wird trotzdem gebaut“.

Zur Bewertung des Baugrundes waren in der Vergangenheit Tiefenbohrungen vorgenommen und Bodenprofile erstellt worden. Ein Bodengutachten von 1988 beschreibe laut Heiko Wöhler den schwierigen Baugrund, ein neuerlich in Auftrag gegebenes Gutachten komme zu dem Ergebnis, dass der Kanalbau machbar und die Bodenstabilität gegeben sei. „Über die Belastung des Deponieuntergrundes und die Setzungen gibt es keine Untersuchungen“, so Heiko Wöhler weiter. Damit sei auch nicht bekannt, ob die Entwässerung unter der Deponie noch funktioniere.

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Ein Fehler in dem neu vorgelegten Gutachten ist für Heiko Wöhler gravierend: Die oberen Bodenschichten seien als Kleiboden beschrieben, tatsächlich würde es sich laut Analyse von 1988 um stark schluffhaltigen Ton mit Torf durchsetzt handeln.

Diese Fehler würden niederschlag finden in Planungen, Bewertungen und Beschlüssen: beim Planungsausschuss der Wasser- und Bodenverbände und beim NLWKN, zuständig für den Ausbau und die Streckenführung der Rönnel;beim Brenk-Institut mit dem Einzelnachweis zur Einlagerung von freigemessenem Bauschutt; beim TÜV mit der Prüfung zur Eignung der Deponie für freigemessenem Bauschutt;  bei Entscheidungsträgern der Behörden und Politik. 

Dass die Rönnel in dem Bereich der Deponie Teil eines Feuchtbiotops sei, werde nicht berücksichtigt. „Das Baugrundrisiko für den Ausbau der Rönnel trägt allein der Auftraggeber, die Braker Sielacht“, betont Heiko Wöhler. Mitglieder seien alle Grundeigentümer, die bei Schäden haften müssten.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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