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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neujahrstreffen: Düngeverordnung macht Landwirten zu schaffen

15.01.2019

Sandfeld Zum Neujahrstreffen begrüßte der Vorsitzende des Landvolkvereins Hammelwarder Moor, Henning Punke, die Kollegen seines Vereins sowie Mitglieder der Landvolkvereine Elsfleth und Oldenbrok im Sandfelder Bürgerhaus. Auf der Versammlung nahm der neue Assistent der Geschäftsführung des Maschinenringes Wesermarsch, Oliver Preiß, die Gelegenheit wahr, sich vorzustellen und auf die Schwerpunkte seiner künftigen Tätigkeit hinzuweisen.

Zuvor hatte Vorstandsmitglied Malte Lübben die neuen Strukturen des Maschinenringes kurz erläutert. Seit dem 15. März ist Anne Vagt-Poelman hauptamtliche Geschäftsführerin des Vereins. „Nach intensiver Beratung mit zwei Bewerbern, haben wir uns für Anne Vagt-Poelman entschieden“ so Lübben, „sie war mit ihrer langen Erfahrung für uns die beste Wahl und wir sind auch froh, jetzt Oliver Preiß mit an Bord zu haben.“

Agrarservice-Meister (40) Oliver Preiß wohnt in Groß-Mackenstedt und betreibt dort mit seiner Frau einen kleinen Hof. Er stellte in Aussicht, die Kontakte zu den Mitgliedern des Maschinenringes zu intensivieren. Zu den diversen Themen in der Landwirtschaft hatte Preiß jede Menge Infomaterial und Flyer im Gepäck. Insbesondere wies er auf eine Südafrikareise für Mitglieder im November 2019 hin.

Derzeit stehe, so Preiß, die neue Düngeverordnung im besonderen Fokus der Grünlandbauern. Die seit 2. Juni 2017 bindende rechtliche Regelung zur Anwendung von Düngemitteln (Gülle), Bodenhilfsstoffen und Kultursubs-traten soll die Nitratbelastung von Gewässern senken und möglichst verhindern. Den Bauern bringt sie zunächst einen großen Aufwand an Bürokratie: es muss genauestens dokumentiert und bilanziert werden, welche Art von Dünger wann auf welches Feld verbracht wurde und wo die in den Ställen anfallende Gülle letztlich gelandet ist.

Für Betriebe, die bis zum 15. Mai eine Aussaat auf den Flächen ausbringen, gilt eine Sperrfrist vom 1. November bis zum 31. Januar. Für eine mögliche Verlängerung der Sperrfrist wies Preiß auf das neue niedersächsische Meldeprogramm „ANDI“ (Sammelantrag Agrarförderung und Agrarumweltmaßnahmen 2018) hin. Laut Preiß sei der sogenannte „Gülle-Export“ zur Entsorgung der Überkapazitäten wirtschaftlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss, zumal für die Landwirte diese Möglichkeit ordentlich ins Geld gehe.

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