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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Sandsäcke mit Maschine gefüllt

29.02.2016

Jaderberg /Hobenbrake Im Rahmen des Ausbildungsprogramms hat die Stützpunktfeuerwehr Jaderberg während ihres regulären Dienstabends jetzt die Station des II. Oldenburgischen Deichbandes in Hobenbrake besucht.

Dort wurden die Feuerwehrleute vom Verbandsvorsteher Burchard Wulff begrüßt und über wichtige Themen zur Deichsicherung informiert.

Der neue Zugführer Torsten Tönjes (Feuerwehr Jaderberg) hatte gemeinsam mit dem Ausbildungsleiter für Deichsicherheit von der Kreisausbildung, Klaus Niekamp, (Stadtbrandmeister in Elsfleth), diese Info-und Ausbildungsveranstaltung mit dem II. Oldenburgischen Deichband gut vorbereitet und dankte Burchard Wulff und dessen Team für die lehrreiche Info-Veranstaltung.

Burchard Wulff referierte zunächst über den Deichbau früher und heute, die Aufgaben des Deichbandes sowie Deichsicherung im Notfall. Dazu wurde unter anderem auch an die Sturmflut 1962 erinnert.

Klarer Ausbildungsplan

Am gefährdetesten Deichabschnitt Deutschlands am Jadebusen im Bereich der Gemeinden Jade, Stadland und Butjadingen müssen auch die Feuerwehren immer gut auf den Ernstfall vorbereitet sein. Deshalb hat dieses Thema auch einen festen Platz im Ausbildungsplan. Im Jahre 1962 konnte man während der schweren Sturmflut neben den Feuerwehren auch die Bundeswehr, die hier in näherer Umgebung noch stationiert war, mit einsetzen, was heute in dieser Form nicht mehr möglich ist.

Hohe Spundwände

Im Laufe der Jahre hat sich im Küstenschutz viel getan. Der Deich am Jadebusen wurde erhöht und verbreitert und an den Schwachstellen – so zwischen Schweiburg und Sehestedt – wurden zusätzlich Spundwände zur Deichsicherung eingerammt, die NWZ  berichtete. Mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft Wesermarsch war auch die Feuerwehr Jaderberg 1962 in Stollhammerahndeich zur Deichsicherung im Einsatz.

Im Jahr 2009 wurde an dem gefährdeten Deichabschnitt eine große Katastrophenschutzübung mit den Feuerwehren der umliegenden Gemeinden, der Kreisfeuerwehrbereitschaften Wesermarsch und Cloppenburg und des THW durchgeführt, wo dann vor allem neue Einsatzmöglichkeiten geprobt wurden, so das schnelle Befüllen der Sandsäcke mit Füllmaschinen, der Einsatz von Kränen beim Transport der Säcke.

Und auch während dieser Ausbildungsveranstaltung wurde das Füllen von Sandsäcken mit der modernen Füllmaschine geprobt.

In den mehr als zwei Stunden haben die Feuerwehrleute während dieser Veranstaltung in Hobenbrake auf ihrem Dienstabend ihr Wissen und ihre Einsatzmöglichkeiten im Fachbereich Deichsicherheit weiter verbessern und auf den neuesten Stand bringen können.

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