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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Schnelle Spätzle mit Sauerkraut

12.02.2011

ALTENESCH Wenn Anke von Seggern erzählt, wie sie Mitglied bei den Stedinger Landfrauen wurde, muss sie auch jetzt noch schmunzeln. „Ich dachte nämlich immer, man müsse auch Landwirtschaft betreiben, um da mitzumachen“, erzählt sie. „Dabei fand ich die Angebote so toll.“

Winter-Rezept

Die Geschichte nahm ein gutes Ende: „Vor einem Jahr habe ich dann erfahren, dass man keine Landwirtin sein muss – und bin gleich eingetreten“, sagt die Floristin aus Altenesch. Sie kocht einen Spätzle-Sauerkraut-Auflauf.

„Ein gutes Winter-Rezept, das ich schon oft gemacht habe“, erzählt Anke von Seggern. Die 43-Jährige beginnt mit dem Teig für die Spätzle. „Das geht sehr schnell. Bis das Wasser kocht, ist er fertig. Und kochen müssen die Spätzle nur eine Minute, also ist man auf diese Weise sogar schneller als mit fertig gekauften Nudeln. Die müssen viel länger gekocht werden.“

Um die Spätzle zu formen, gibt es mehrere Möglichkeiten: Anke von Seggern streicht den Teig durch ein spezielles Sieb direkt in das kochende Wasser. Eine weitere Möglichkeit ist das Abschaben des Teiges von einem Brettchen. Bei beiden Varianten bekommt die Mehlspeise eine ganz andere Form, als man sie von den gekauften Spätzle kennt.

Sind die Teigstückchen erst einmal im Wasser gelandet, geht es ganz schnell: Sobald sie wieder an die Oberfläche kommen, sind sie gar und können herausgefischt werden.

Die fertigen Spätzle beiseite stellen und warm halten – nun bereitet Anke von Seggern das Sauerkraut zu. Es wird mit Zwiebeln, vier Wacholderbeeren, Paprikasalami und Zucker in Butterschmalz angebraten.

„Man kann auch noch ein Lorbeerblatt dazugeben – ich lasse es aber weg“, so die 43-Jährige. „Und statt Salami kann man auch Kasseler oder Schinken nehmen.“

Alles wird einmal durchgebraten. Jetzt wird die Auflauf-Form her­ausgeholt: Spätzle und Sauerkraut werden immer abwechselnd aufgeschichtet. „Was zuerst kommt, ist egal.“

Sahne dazu

Dann wird ein Becher Sahne über den Auflauf verteilt. Im letzten Schritt kommt noch geraspelter Käse darüber – und der Auflauf wandert mit geschlossenem Deckel in den Ofen. Dort bleibt er bei 180 Grad für 20 Minuten. „Die letzten Minuten nehme ich den Deckel ab, damit der Käse schön braun wird“, verrät Anke von Seggern.

Gedacht ist das Rezept übrigens für vier Personen – und für kalte Wintertage eine ziemlich gute Idee.

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