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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Küstenschutz: Schonfrist für alten Blexer Radarturm

21.08.2014

Blexen Die Anfang Juni gestarteten Arbeiten am Blexer Deich im Bereich zwischen dem alten Radarturm und der Fährstraße liegen voll im Zeitplan. Zum 15. September sollen die Restarbeiten an den neuen insgesamt 1900 Meter langen Betonstraßen abgeschlossen sein. Ab dann kann der gesamte außendeichs gelegene Deichunterhaltungsweg vom Segelflugplatz Blexen bis zum neuen Steelwind-werk in Blexen wieder voll von Radfahrern und Wanderern genutzt werden. Dagegen wird es nichts mit dem Vorhaben, bis Herbst dieses Jahres den alten Blexer Radarturm zu Füßen des Deiches abzureißen.

Das hat die NWZ  am Mittwoch auf Nachfrage von Burchard Wulff, Vorsteher des II. Oldenburgischen Deichbandes, und Rüdiger Wilken, Geschäftsführer des Kreisverbandes der Wasser- und Bodenverbände, erfahren.

Der Turm-Abriss ist jetzt auf 2015 verschoben worden, weil sich die Abbrucharbeiten im Zuge des Wegebaus als nicht machbar erwiesen haben. Zudem bekommt der II. Oldenburgische Deichband dafür keine Küstenschutzmittel, sondern muss das Vorhaben alleine aus dem eigenen Verbandshaushalt finanzieren. Bisher war gemäß einer groben Schätzung von Kosten von etwa 30 000 Euro ausgegangen worden.

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Wie berichtet, liegt das etwa 30 Meter hohe Stahlbetonbauwerk mit einer Grundfläche von etwa 30 Quadratmetern innerhalb der 50-Meter-Deichsicherungszone. Nach dem Deichgesetz darf in dieser Zone nur mit deichrechtlicher Ausnahmegenehmigung gebaut werden. Und eine solche Genehmigung kann jederzeit widerrufen werden.

Eine gewerbliche Nutzung ist aus Sicht der Stadt nicht möglich, weil der Radarturm im Außenbereich liegt.

Der Deichband-Vorstand hatte einstimmig den Abriss des Turms beschlossen – aus Gründen des Deichschutzes.

Der Blexer Deich ist nach Angaben von Burchard Wulff und Rüdiger Wilken 2005 bis 2006 verstärkt worden. Die betonierten neue Deichsicherungswege endeten aber beim Auslassbauwerk Blexer Groden kurz vor dem Radarturm.

Mit den Wegearbeiten wird die Verstärkung des Blexer Deiches also abgeschlossen. Laut Burchard Wulff und Rüdiger Wilken ist damit die Deichsicherheit nach heutigen Zielvorgaben für die nächsten Jahrzehnte ausreichend.

->  Jetzt ist der binnendeichs gelegene Deichverteidigungsweg bis zur Fährstraße weitergeführt worden – eine Strecke von 1700 Metern.

->  Zugleich ist der außendeichs gelegene Deichunterhaltungsweg auf einer Länge von 200 Metern zwischen einer neu erstellten Deichtrift und dem neuen Steelwind-Werk als Betonstraße ausgebaut worden.

Wenn die Restarbeiten abgeschlossen sind, werden insgesamt 8520 Quadratmeter Betonstraße neu entstanden sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf eine Million Euro. Finanziert wird das Küstenschutzprojekt aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung Agrarstruktur und Küstenschutz, kofinanziert mit Mitteln der Europäischen Union.

Zum Angleichen der Bermen und Wege sind bereits etwa 6600 Kubikmeter Kleiboden angeliefert und eingebaut worden. 1900 weitere Kubikmeter folgen jetzt noch.


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Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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