• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Schotterdeponie im Groden muss weichen

07.05.2016

Butjadingen Weil es keine nennenswerten Sturmfluten gab, blieben auch die Deiche und anderen Küstenschutzanlagen von größeren Schäden verschont. Somit kann sich der II. Oldenburgische Deichband in diesem Jahr auf die Fortsetzung begonnener Baumaßnahmen und den Start neuer Vorhaben konzentrieren. Das ist das Ergebnis der Frühjahrsdeichschau 2016.

Der Großteil der 142 Kilometer langen Deichstrecke an Weser, Nordsee und Jadebusen befinde sich in einem guten Zustand. „Weil es auch deutlich weniger Treibgut gab, sind auch an den Zäunen im Außendeichsbereich kaum Schäden entstanden“, berichtete Deichband-Vorsteher Burchard Wulff.

Wasseraustritt aus den Deichen im Bereich Burhaversiel/Waddensersiel und Beckmannsfeld machten es erforderlich, der Sache auf den Grund zu gehen. Um die Wassersäule ermitteln und beobachten zu können, werden Brunnen gebohrt.

Für Bau- und Unterhaltsmaßnahmen stehen dem II. Oldenburgischen Deichband in diesem Jahr zehn Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung. Weil diese Summe aber nicht ausreicht, um die geplanten Maßnahmen zu realisieren, wird der Deichband mit rund drei Millionen Euro in Vorleistung gehen, so Burchard Wulff.

Nach einigen Irretationen nun doch in diesem Jahr gebaut werden soll der außendeichs gelegene Treibselabfuhr-Weg auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Langwarder Groden und Fedderwardersiel. Die neue rund 800 Meter lange Betonstraße wird, wie auch schon im Langwarder Groden, ein Deckwerk erhalten. Es handelt sich um eine Steinböschung, die den Treibselabfuhr-Weg vor Abbrüchen und einer Unterspülung durch Wellen schützt.

Aufgrund der 900 Meter langen Öffnung des Vordeiches im Langwarder Groden sei mit viel Treibgut in diesem Bereich zu rechnen, begründete der Deichband-Vorsteher die Notwendigkeit des Deckwerks für den Abfuhrweg.

Dessen Bau – die Kosten wurden auf 1,4 Millionen Euro veranschlagt – war für dieses Jahr jedoch nicht geplant. Der Grund für das Vorziehen dieser Maßnahme ist, dass gemäß Auflagen für die bis Ende 2014 erfolgte Renaturierung des Langwarder Grodens der dort noch lagernde Schotterhaufen spätestens in 2016 beseitigt werden muss, erläuterte Burchard Wulff.

Bei dem am Rande des Langwarder Grodens gelagerten Schotter handelt es sich um die Reste der Schotterstraße, die für die Fahrten zu den Kleinentnahmestellen im Groden angelegt worden war, und des alten Treibselabfuhr-Weges, der zurückgebaut und recycelt wurde. Der Schotter wird als Untergrund in den neuen Treibselabfuhr-Weg zwischen Langwarder Groden und Fedderwardersiel eingebaut. Bei dieser Maßnahme erhält der Deich zur Wasserseite ein flacheres Profil.

Fortgesetzt und beendet werden nach Auskunft von Burchard Wulff die Arbeiten an der neuen Kopfdrift in Beckmannsfeld. Dort werden zudem ein je 1,5 Kilometer langer Treibselabfuhr-Weg (außendeichs) und Deichsicherungsweg (binnendeichs) aus Beton in Richtung Augustgroden gebaut.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2202
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.